English Woman's Journal - Entwarnung: Schwere Knieprellung bei BVB-Profi Couto

Entwarnung: Schwere Knieprellung bei BVB-Profi Couto


Entwarnung: Schwere Knieprellung bei BVB-Profi Couto
Entwarnung: Schwere Knieprellung bei BVB-Profi Couto / Foto: IMAGO/Ralf Treese/DeFodi Images - www.imago-images.de/SID

Entwarnung bei Yan Couto: Der Fußball-Profi von Borussia Dortmund hat nach SID-Informationen am Montag im DFB-Pokalspiel bei Rot-Weiss Essen (1:0) nur eine schwere Knieprellung erlitten. Es besteht sogar eine kleine Chance, dass der Brasilianer am Samstag (18.30 Uhr/Sky) zum Bundesliga-Start beim FC St. Pauli auf der rechten Abwehrseite spielen kann. Größer ist die Hoffnung allerdings beim zweiten Rechtsverteidiger Julian Ryerson (Wadenprobleme).

Textgröße ändern:

Couto war in Essen von RWE-Profi Kelsey Owusu überhart gefoult worden und musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden - die Bilder ließen Schlimmes befürchten. Owusu wurde in den Sozialen Medien daraufhin rassistisch beschimpft.

Der Drittligist bat am Dienstag einerseits um Entschuldigung für das schwere Foul und verurteilte andererseits rassistisch motivierte Angriffe scharf. "Wir alle bedauern dieses Foul und wünschen Yan Couto eine schnelle Genesung. (...) Gleichzeitig stellen wir fest: Was im Nachgang des Spiels in den Sozialen Medien passiert ist, überschreitet jede Grenze", teilte der Verein mit.

Owusu habe einen Fehler gemacht, sei aber "weder ein unfairer Spieler, noch darf er Ziel von Hass und Hetze werden". Wenn ein Spieler aufgrund seiner Hautfarbe beleidigt werde, sei er nicht der Täter, sondern das Opfer.

"Aufgrund der Masse an beleidigenden und obszönen, unsachlichen Nachrichten sahen wir uns dazu gezwungen, die Kommentarfunktion u.a. unter einem Beitrag auf unserem RWE-Instagram-Kanal kurzfristig zu deaktivieren. Aufgrund vieler diskriminierender Beleidigungen entschied sich zudem Kelsey Owusu dazu, sein persönliches Instagram-Profil zu deaktivieren", teilte RWE mit.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Fifa hält trotz Kritik an Investoren-Plänen fest

Der Fußball-Weltverband Fifa hält trotz heftiger Kritik an seinen Plänen zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren fest. Der geplante Konsultationsprozess sei "durch falsche Medienberichte gestört" worden, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme der Fifa. "Wir werden diesen Konsultationsprozess fortsetzen, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf Grundlage von Fakten abgeben kann", hieß es weiter.

Milan-Legende Baresi mit 66 Jahren gestorben

Die italienische Fußball-Ikone Franco Baresi ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Dies bestätigte die AC Mailand am Freitag. Der Klub trauere um "Franco Baresi, der ebenso wie sein Trikot mit der Nummer 6 für immer ein untrennbarer und wesentlicher Bestandteil der DNA und der Geschichte des Vereins bleiben wird", hieß es in einer Mitteilung. Zu den Todesumständen machte Milan keine Angaben.

"Niemand verkauft den Fußball": FIFA wehrt sich gegen Kritik

Die FIFA hat die vielfach geäußerte, oftmals harsche Kritik an ihren Investoren-Plänen rund um die Fußball-WM und weiteren Turnieren zurückgewiesen und ihr Vorhaben abermals bekräftigt. Der Fußball-Weltverband nehme die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zwar "zur Kenntnis und respektiere diese", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Gleichzeitig bekräftige die FIFA ihr Bekenntnis "zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess" - dieser sei in den vergangenen Tagen von "fehlerhafter Berichterstattung in den Medien" gestört worden.

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Textgröße ändern: