English Woman's Journal - Nach Ludwigsburg-Kollaps: Leuchter wechselt ins Ausland

Nach Ludwigsburg-Kollaps: Leuchter wechselt ins Ausland


Nach Ludwigsburg-Kollaps: Leuchter wechselt ins Ausland
Nach Ludwigsburg-Kollaps: Leuchter wechselt ins Ausland / Foto: IMAGO/Alexander Keppler - IMAGO/Alexander Keppler/SID

Handball-Nationalspielerin Viola Leuchter (21) wechselt nach den finanziellen Turbulenzen beim deutschen Double-Gewinner HB Ludwigsburg ins Ausland. Die Linkshänderin unterschrieb beim dänischen Topklub Odense Handbold einen Zweijahresvertrag und wird damit auch in der anstehenden Saison in der Champions League auflaufen.

Textgröße ändern:

"Viola ist eine Spielerin mit großem Potenzial, die über kurz oder lang zu den Besten auf ihrer Position gehören kann", sagte Geschäftsführer Lasse Honoré in einer Vereinsmitteilung. "Wir glauben, dass sie eine wichtige Verstärkung ist – sowohl kurzfristig als auch mit Blick auf die Zukunft."

Leuchter war 2024 von Bayer Leverkusen nach Ludwigsburg gewechselt, musste sich nach der Insolvenz beim Meister und Pokalsieger nun aber kurzfristig neu orientieren. Dass sie in Dänemark fündig wurde, dürfte auch mit Trainer Jakob Vestergaard zusammenhängen. Der Däne coachte bis Ende der vergangenen Saison die Ludwigsburgerinnen und schloss sich nun Odense an. "Viola hat einen der besten Rückraumwürfe weltweit und arbeitet auch defensiv extrem stark. Ich freue mich sehr, sie im Team zu haben", sagte Vestergaard.

Odense Handbold zählt zu den Topteams der dänischen Liga und ist regelmäßig in der Königsklasse vertreten. Neben Leuchter ist auch die ehemalige Ludwigsburger Kapitänin Xenia Smits ins Ausland (Metz Handball) gewechselt. DHB-Kapitänin Antje Döll (Sport-Union Neckarsulm) wechselte ebenso innerhalb der Bundesliga wie ihre Nationalmannschaftskolleginnen Jenny Behrend (VfL Oldenburg) und Mareike Thomaier (HSG Bensheim/Auerbach).

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Fifa hält trotz Kritik an Investoren-Plänen fest

Der Fußball-Weltverband Fifa hält trotz heftiger Kritik an seinen Plänen zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren fest. Der geplante Konsultationsprozess sei "durch falsche Medienberichte gestört" worden, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme der Fifa. "Wir werden diesen Konsultationsprozess fortsetzen, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf Grundlage von Fakten abgeben kann", hieß es weiter.

Milan-Legende Baresi mit 66 Jahren gestorben

Die italienische Fußball-Ikone Franco Baresi ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Dies bestätigte die AC Mailand am Freitag. Der Klub trauere um "Franco Baresi, der ebenso wie sein Trikot mit der Nummer 6 für immer ein untrennbarer und wesentlicher Bestandteil der DNA und der Geschichte des Vereins bleiben wird", hieß es in einer Mitteilung. Zu den Todesumständen machte Milan keine Angaben.

"Niemand verkauft den Fußball": FIFA wehrt sich gegen Kritik

Die FIFA hat die vielfach geäußerte, oftmals harsche Kritik an ihren Investoren-Plänen rund um die Fußball-WM und weiteren Turnieren zurückgewiesen und ihr Vorhaben abermals bekräftigt. Der Fußball-Weltverband nehme die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zwar "zur Kenntnis und respektiere diese", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Gleichzeitig bekräftige die FIFA ihr Bekenntnis "zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess" - dieser sei in den vergangenen Tagen von "fehlerhafter Berichterstattung in den Medien" gestört worden.

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Textgröße ändern: