English Woman's Journal - "Finde ich nicht": Matthäus widerspricht Kanes Sorgen

"Finde ich nicht": Matthäus widerspricht Kanes Sorgen


"Finde ich nicht": Matthäus widerspricht Kanes Sorgen
"Finde ich nicht": Matthäus widerspricht Kanes Sorgen / Foto: INA FASSBENDER - SID

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht Bayern München vor allem dank junger Talente wie Lennart Karl und Jonah Kusi-Asare für die neue Saison der Fußball-Bundesliga gewappnet. "Diesen Spielern sollte man nun eine Chance geben und ich finde nicht, dass der Kader - selbst ohne den gehandelten Christopher Nkunku - zu klein ist", schrieb der 64-Jährige in seiner Sky-Kolumne. Die Sorgen von Stürmerstar Harry Kane, dass der FCB "ein bisschen dünn aufgestellt" sei, könne er nicht teilen.

Textgröße ändern:

Mit Luis Díaz und Jonathan Tah hätten die Münchner "absolute Verstärkungen" geholt, schrieb Matthäus. Zudem kehren die derzeit verletzten Stars Jamal Musiala und Alphonso Davies mittelfristig zurück. Auch in Tom Bischof habe Trainer Vincent Kompany "einen richtig guten Mann dazu bekommen". Doch obwohl der FC Bayern mit dem Erfolg im Supercup beim VfB Stuttgart (2:1) "direkt ein Ausrufezeichen gesetzt" habe, übte Matthäus Kritik an Kompany.

Dass die jungen Wilden Karl und Bischof erst in der Nachspielzeit eingewechselt worden seien, sei für ihn "völlig unverständlich". Schließlich hätten Spieler wie Karl, aber auch Paul Wanner, Kusi-Asare oder Wisdom Mike in den Testspielen gezeigt, dass sie bei den Profis mitspielen können. "Junge Spieler brauchen Selbstvertrauen und mit solchen Entscheidungen nimmt Kompany ihnen das", schrieb Matthäus.

R.Wilson--EWJ

Empfohlen

Fifa hält trotz Kritik an Investoren-Plänen fest

Der Fußball-Weltverband Fifa hält trotz heftiger Kritik an seinen Plänen zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren fest. Der geplante Konsultationsprozess sei "durch falsche Medienberichte gestört" worden, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme der Fifa. "Wir werden diesen Konsultationsprozess fortsetzen, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf Grundlage von Fakten abgeben kann", hieß es weiter.

Milan-Legende Baresi mit 66 Jahren gestorben

Die italienische Fußball-Ikone Franco Baresi ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Dies bestätigte die AC Mailand am Freitag. Der Klub trauere um "Franco Baresi, der ebenso wie sein Trikot mit der Nummer 6 für immer ein untrennbarer und wesentlicher Bestandteil der DNA und der Geschichte des Vereins bleiben wird", hieß es in einer Mitteilung. Zu den Todesumständen machte Milan keine Angaben.

"Niemand verkauft den Fußball": FIFA wehrt sich gegen Kritik

Die FIFA hat die vielfach geäußerte, oftmals harsche Kritik an ihren Investoren-Plänen rund um die Fußball-WM und weiteren Turnieren zurückgewiesen und ihr Vorhaben abermals bekräftigt. Der Fußball-Weltverband nehme die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zwar "zur Kenntnis und respektiere diese", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Gleichzeitig bekräftige die FIFA ihr Bekenntnis "zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess" - dieser sei in den vergangenen Tagen von "fehlerhafter Berichterstattung in den Medien" gestört worden.

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Textgröße ändern: