English Woman's Journal - Henriksen über kuriosen Platzverweis: "War nicht clever"

Henriksen über kuriosen Platzverweis: "War nicht clever"


Henriksen über kuriosen Platzverweis: "War nicht clever"
Henriksen über kuriosen Platzverweis: "War nicht clever" / Foto: IMAGO/Michael Taeger - Imago/Jan Huebner/SID

Bo Henriksen nahm seinen kuriosen Platzverweis gelassen. "Nein, das war nicht so clever", sagte der Trainer von Bundesligist FSV Mainz 05 nach dem knappen 1:0-Sieg in der ersten DFB-Pokalrunde bei Zweitligist Dynamo Dresden, bei dem er die letzten Minuten der hektischen Schlussphase von der Tribüne aus beobachten musste.

Textgröße ändern:

Was war passiert? Henriksen hatte weit außerhalb seiner Coachingzone einen schnellen Einwurf der Dresdner unterbunden und wurde von Schiedsrichter Florian Badstübner wegen seiner groben Unsportlichkeit auf die Tribüne verbannt (87.). Damit fehlt der Däne in der zweiten Runde (28./29. Oktober).

"Ich habe gedacht, das sei zu 100 Prozent unser Ball", sagte Henriksen - und musste grinsen: "Das ist Fußball. Ich habe mit dem Schiri gesprochen, das ist kein Problem. Er ist ein guter Schiri."

Insgesamt war der 50-Jährige erleichtert. "Das war genau das, was wir erwartet haben. Wichtig für uns: Wir haben keine Verletzten. Wir haben gewonnen, alles ist perfekt", sagte Henriksen.

Weiter geht es bereits am Donnerstagabend, dann steht in Norwegen das Playoff-Hinspiel in der Conference League bei Rosenborg Trondheim auf dem Programm. Und auch der eng getaktete Terminplan brachte Henriksen trotz all der Kritik im Vorfeld an diesem Abend in Dresden nicht mehr aus der Ruhe. "Das sind Profis, die können natürlich alle drei Tage Fußball spielen", so der Trainer: "Kein Problem. Wir müssen auch gegen Trondheim gewinnen."

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Fifa hält trotz Kritik an Investoren-Plänen fest

Der Fußball-Weltverband Fifa hält trotz heftiger Kritik an seinen Plänen zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren fest. Der geplante Konsultationsprozess sei "durch falsche Medienberichte gestört" worden, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme der Fifa. "Wir werden diesen Konsultationsprozess fortsetzen, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf Grundlage von Fakten abgeben kann", hieß es weiter.

Milan-Legende Baresi mit 66 Jahren gestorben

Die italienische Fußball-Ikone Franco Baresi ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Dies bestätigte die AC Mailand am Freitag. Der Klub trauere um "Franco Baresi, der ebenso wie sein Trikot mit der Nummer 6 für immer ein untrennbarer und wesentlicher Bestandteil der DNA und der Geschichte des Vereins bleiben wird", hieß es in einer Mitteilung. Zu den Todesumständen machte Milan keine Angaben.

"Niemand verkauft den Fußball": FIFA wehrt sich gegen Kritik

Die FIFA hat die vielfach geäußerte, oftmals harsche Kritik an ihren Investoren-Plänen rund um die Fußball-WM und weiteren Turnieren zurückgewiesen und ihr Vorhaben abermals bekräftigt. Der Fußball-Weltverband nehme die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zwar "zur Kenntnis und respektiere diese", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Gleichzeitig bekräftige die FIFA ihr Bekenntnis "zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess" - dieser sei in den vergangenen Tagen von "fehlerhafter Berichterstattung in den Medien" gestört worden.

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Textgröße ändern: