English Woman's Journal - "Wie im Drehbuch": Chevalier-Debüt mit Höhen und Tiefen

"Wie im Drehbuch": Chevalier-Debüt mit Höhen und Tiefen


"Wie im Drehbuch": Chevalier-Debüt mit Höhen und Tiefen
"Wie im Drehbuch": Chevalier-Debüt mit Höhen und Tiefen / Foto: MARCO BERTORELLO - SID

Erst im Spiel gepatzt, dann im Elfmeterkrimi gerettet - und schließlich mit der Trophäe vor den Fans: Der viel diskutierte Neuzugang Lucas Chevalier hat bei seinem Debüt für Paris Saint-Germain einen Abend voller wechselnder Emotionen erlebt. "Das wirkt ein bisschen wie ein Drehbuch – er kommt rein und hat direkt ein Elfmeterschießen", scherzte Mitspieler Ousmane Dembélé am Mikrofon von Canal+: "Für seinen Einstand ist das super, wir freuen uns."

Textgröße ändern:

Den Wirbel um die Ausbootung des Triple-Helden Gianluigi Donnarumma blendeten die Champions-League-Sieger von PSG nach dem 4:3 im Elfmeterschießen des UEFA-Supercups gegen Tottenham Hotspur aus. "Wir haben Lucas vertraut. Wir kennen ihn", sagte Kapitän Marquinhos und ergänzte mit Blick auf den Wechsel des Donnarumma-Nachfolgers, der erst am Ende der vergangenen Woche für rund 40 Millionen Euro vom OSC Lille gekommen war. "Man muss mit dem Druck umgehen können, so ist das bei PSG. Willkommen bei uns! Er ist ein Top-Torwart."

Viele Augen waren auf den 23-Jährigen gerichtet, nachdem Trainer Luis Enrique Donnarumma aussortiert hatte. Der Italiener zeigte sich entsetzt, seine Tage in Paris dürften trotz der einzigartigen Vorsaison gezählt sein - Chevalier ist der neue Mann im Tor. Beim Treffer zum 0:2 sah er zwar äußerst schlecht aus, dank der späten Pariser Aufholjagd konnte der Franzose seinen Fehler mit einem gehaltenen Elfmeter im Duell vom Punkt aber wieder ausbügeln.

PSG belohnte sich mit dem ersten Titel der noch jungen Saison zudem für einen Kraftakt nach dem 0:2-Rückstand. Und das, obwohl sich das Team wegen des Finals der Klub-WM (0:3 gegen den FC Chelsea) Mitte Juli erst in der Vorwoche wieder versammelt hatte. Nach nur einer Woche Training sei es "hart" gewesen, sagte Dembélé. "Wir hatten nicht viel Zeit", ergänzte Marquinhos, "aber man hat gesehen, dass es beim Fußball nicht nur um die körperliche Verfassung geht."

T.Burns--EWJ

Empfohlen

Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne

Kimi Antonelli liegt auf dem Weg zu seinem ersten WM-Titel voll auf Kurs - der Sieg in Mexiko wird aber ein hartes Stück Arbeit. Zwei Tage vor seiner möglichen Krönung belegte der Mercedes-Pilot im freien Training am Freitag den vierten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm schon Rang neun in jedem Fall für den vorzeitigen WM-Triumph.

Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf

Dank brutaler Effizienz hat die SV Elversberg im Südwest-Duell der Pokal-Enttäuschten den Auswärtslauf des FSV Mainz 05 gestoppt. Der Neuling gewann zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltags 4:1 (3:0) gegen die zuvor punktgleichen Rheinhessen und kletterte vorerst auf Platz fünf. Der schwache FSV hatte zuvor als einzige Mannschaft in der Eliteklasse alle Partien in der Fremde gewonnen - saisonübergreifend waren es sogar fünf Auswärtssiege in Folge. Zum ersten Mal seit Mitte April gab Mainz bei einem Gastspiel wieder Punkte ab.

Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller

Kimi Antonelli ist am wichtigsten Wochenende seiner Formel-1-Karriere rechtzeitig fit geworden - und hat gleich Schwung für seine Fahrt zum ersten WM-Titel aufgenommen. Der Mercedes-Pilot belegte im ersten freien Training zum Großen Preis von Mexiko den zweiten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm Rang neun für die sichere Krönung. Am Freitag war nur Ferrari-Pilot Charles Leclerc schneller als der Italiener.

Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale

Mit dem großen Selbstvertrauen eines Weltranglistenersten ist Alexander Zverev ins Halbfinale des ATP-Turniers von Wien spaziert. Der Hamburger, der ab Montag erstmals als Nummer eins geführt werden wird, setzte sich in der Runde der letzten acht mühelos 6:0, 6:2 gegen den Briten Arthur Fery durch.

Textgröße ändern: