English Woman's Journal - "Ansporn für die Zukunft": Wirtz erstmals Fußballer des Jahres

"Ansporn für die Zukunft": Wirtz erstmals Fußballer des Jahres


"Ansporn für die Zukunft": Wirtz erstmals Fußballer des Jahres
"Ansporn für die Zukunft": Wirtz erstmals Fußballer des Jahres / Foto: IMAGO/Malte Ossowski / SVEN SIMON - Imago/Sven Simon/SID

Nach der historischen Double-Saison 2023/24 blieb Florian Wirtz ein weiterer Titel zum Abschied bei Bayer Leverkusen zwar verwehrt, kurz vor seinem Start in England darf sich der teuerste Abgang der Bundesliga-Geschichte aber über eine "ganz besondere persönliche" Auszeichnung freuen: Der Nationalspieler ist erstmals zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt worden.

Textgröße ändern:

"Die persönliche Ehrung einzelner Akteure ist im Fußball immer und vor allem auch eine Auszeichnung des Kollektivs", sagte Wirtz: "Gleichzeitig empfinde ich den Titel aber als ganz besondere persönliche Ehre und als zusätzlichen riesigen Ansporn für die Zukunft. Mir ist bewusst, dass noch sehr viel Arbeit vor mir liegt, um all den Erwartungen gerecht zu werden, die [...] ich auch selbst weiterhin an mich stelle."

Der 22-Jährige, der im Sommer für bis zu 150 Millionen Euro von Vizemeister Bayer zum FC Liverpool gewechselt war, setzte sich bei der Wahl des Fachmagazins kicker mit 191 Stimmen überraschend deutlich gegen Michael Olise (81 Stimmen) vom Deutschen Meister Bayern München durch. Dritter wurde Shootingstar und U21-Vizeeuropameister Nick Woltemade vom VfB Stuttgart (71).

Wirtz, der im Vorjahr Platz zwei belegt hatte, folgt auf Toni Kroos (damals Real Madrid), der inzwischen seine Karriere beendet hat. "Als ich dich zum ersten Mal Fußball spielen gesehen habe, ist mir gleich aufgefallen, dass du mehr als nur das gewisse Etwas hast", sagte Kroos in Richtung seines Nachfolgers: "Dein Gefühl für die richtigen Räume, dein erster Kontakt, dein letzter Pass und auch dein Abschluss – alles ist besonders. Dazu deine Mentalität!" Mit dem Wechsel zum Premier-League-Meister habe Wirtz "alles richtig gemacht", so Kroos.

Wirtz hatte Bayer nach dem Liga- und Pokaltitel im Vorjahr in der abgelaufenen Spielzeit mit zehn Toren und 13 Assists in 31 Spielen zur Vizemeisterschaft geführt. In der Champions League (Achtelfinale) und dem DFB-Pokal (Halbfinale) war frühzeitig Schluss, mit dem DFB-Team erreichte Wirtz das Final-Four-Turnier der Nations League.

An der vom kicker seit 1960 durchgeführten Abstimmung nahmen 633 Journalistinnen und Journalisten teil. Mit Olise, Thomas Müller (Platz 4/70 Stimmen), Harry Kane (5/48), Jamal Musiala (6/43) und Joshua Kimmich (7/38) landeten gleich fünf Bayern-Stars unter den Top sieben.

O.Wood--EWJ

Empfohlen

Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne

Kimi Antonelli liegt auf dem Weg zu seinem ersten WM-Titel voll auf Kurs - der Sieg in Mexiko wird aber ein hartes Stück Arbeit. Zwei Tage vor seiner möglichen Krönung belegte der Mercedes-Pilot im freien Training am Freitag den vierten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm schon Rang neun in jedem Fall für den vorzeitigen WM-Triumph.

Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf

Dank brutaler Effizienz hat die SV Elversberg im Südwest-Duell der Pokal-Enttäuschten den Auswärtslauf des FSV Mainz 05 gestoppt. Der Neuling gewann zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltags 4:1 (3:0) gegen die zuvor punktgleichen Rheinhessen und kletterte vorerst auf Platz fünf. Der schwache FSV hatte zuvor als einzige Mannschaft in der Eliteklasse alle Partien in der Fremde gewonnen - saisonübergreifend waren es sogar fünf Auswärtssiege in Folge. Zum ersten Mal seit Mitte April gab Mainz bei einem Gastspiel wieder Punkte ab.

Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller

Kimi Antonelli ist am wichtigsten Wochenende seiner Formel-1-Karriere rechtzeitig fit geworden - und hat gleich Schwung für seine Fahrt zum ersten WM-Titel aufgenommen. Der Mercedes-Pilot belegte im ersten freien Training zum Großen Preis von Mexiko den zweiten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm Rang neun für die sichere Krönung. Am Freitag war nur Ferrari-Pilot Charles Leclerc schneller als der Italiener.

Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale

Mit dem großen Selbstvertrauen eines Weltranglistenersten ist Alexander Zverev ins Halbfinale des ATP-Turniers von Wien spaziert. Der Hamburger, der ab Montag erstmals als Nummer eins geführt werden wird, setzte sich in der Runde der letzten acht mühelos 6:0, 6:2 gegen den Briten Arthur Fery durch.

Textgröße ändern: