English Woman's Journal - Handball: Appelgren verlässt Löwen - Jensen wird Nachfolger

Handball: Appelgren verlässt Löwen - Jensen wird Nachfolger


Handball: Appelgren verlässt Löwen - Jensen wird Nachfolger
Handball: Appelgren verlässt Löwen - Jensen wird Nachfolger / Foto: IMAGO/Max Krause - IMAGO/Max Krause/SID

Der schwedische Handball-Torwart Mikael Appelgren verlässt nach zehn Jahren die Rhein-Neckar Löwen. Der 35-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung zu einem internationalen Topklub mit Champions-League-Ambitionen. Um welchen Verein es sich handelt, gab der Bundesligist am Freitag nicht bekannt.

Textgröße ändern:

"Ich verlasse die Rhein-Neckar Löwen nach einer Dekade, die mein Leben und meine Karriere geprägt hat wie keine andere", sagte Appelgren. "Apfel", Publikumsliebling in Mannheim, feierte in seiner Zeit bei den Löwen unter anderem zwei deutsche Meisterschaften (2016, 2017) und zwei Pokalsiege (2018, 2023). Damit war er fast an allen großen Titeln der Löwen-Geschichte maßgeblich beteiligt.

Nur wenig später gaben die Löwen die Verpflichtung von Appelgrens Nachfolger bekannt, der Däne Mike Jensen wechselt vom ungarischen Spitzenklub One Veszprem in die Bundesliga, dort spielte der 2,07 m große Schlussmann bereits für HBW Balingen-Weilstetten und den SC Magdeburg. Mit den Magdeburgern gewann der 30-Jährige 2023 die Champions League.

Appelgren habe sich die Entscheidung zum Wechsel derweil nicht leicht gemacht, betonte er in einem emotionalen Abschiedsstatement. "Jetzt, am Ende meiner aktiven Laufbahn, spüre ich den Wunsch, noch einmal etwas Neues zu wagen. Noch einmal in der Champions League stehen, noch einmal eine neue Herausforderung annehmen – an einem anderen Ort. Diese Entscheidung ist mir unendlich schwergefallen", sagte er.

Aus Sicht des Klubs ist der Abgang nachvollziehbar. "Apfel ist mit dem Wunsch, zu wechseln, an uns herangetreten. Wir kommen diesem Wunsch nach", sagte der Sportliche Leiter Uwe Gensheimer. Auch Geschäftsführer Holger Bachert äußerte Verständnis, "dass ein gestandener Spieler wie Apfel sich nicht dauerhaft als Nummer zwei sieht und sich unter diesen sportlichen Voraussetzungen eine neue Herausforderung sucht". Zuletzt war in der Regel der deutsche Nationaltorhüter David Späth gesetzt.

In der Bundesliga absolvierte Appelgren insgesamt 232 Spiele für die Löwen. Für die schwedische Nationalmannschaft bestritt er 101 Länderspiele, wurde 2017 als Spieler des Jahres in Schweden ausgezeichnet und holte EM-Silber 2018.

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Seider und Peterka punkten: Wichtige Siege im Playoff-Rennen

Die beiden Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider und John-Jason Peterka haben ihren NHL-Teams zu wichtigen Siegen im Playoff-Rennen verholfen. Verteidiger Seider traf beim 5:2 seiner Detroit Red Wings über die Calgary Flames, Angreifer Peterka lieferte einen Assist zum 6:3 der Utah Mammoth bei den Dallas Stars.

Unklare Lage bei Draisaitl: "Nicht viele Informationen"

Ein Spiel, zwei Spiele, vielleicht sogar mehr? Wie lange Eishockeystar Leon Draisaitl den Edmonton Oilers in der NHL fehlen wird, kann oder will derzeit wohl niemand genau sagen. "Ich denke, wir werden einige Zeit auf ihn verzichten müssen", erklärte Trainer Kris Knoblauch am Montag (Ortszeit) und blieb vage. Das Team werde bei der Entscheidung eher vorsichtig vorgehen: "Wir wollen es nicht verschlimmern."

Siegesserie der Magic vorbei: "Einen Schritt zu langsam"

An einem Abend ohne Rhythmus trafen Tristan da Silva und Moritz Wagner wenig bis nichts, der Lauf der Orlando Magic ist vorbei. Nach sieben Siegen in Serie musste sich das Basketballteam aus Florida in der Profiliga NBA bei den Atlanta Hawks mit 112:124 geschlagen geben und hat nun auch noch eine ganz schwierige Aufgabe zu lösen.

Ghana mit drei Bundesliga-Spielern gegen Deutschland

Ghanas Fußball-Nationaltrainer Otto Addo hat drei Bundesliga-Legionäre für die WM-Tests gegen Deutschland am 30. März in Stuttgart sowie drei Tage zuvor gegen Österreich in Wien nominiert. Erstmals im Team der Black Stars dabei ist Patric Pfeiffer von Zweitligist Darmstadt 98. Der in Hamburg geborene Innenverteidiger hatte bis zur U19 noch das DFB-Trikot getragen.

Textgröße ändern: