English Woman's Journal - Aus für Top-Sprinter: Philipsen folgt auf Kittel

Aus für Top-Sprinter: Philipsen folgt auf Kittel


Aus für Top-Sprinter: Philipsen folgt auf Kittel
Aus für Top-Sprinter: Philipsen folgt auf Kittel / Foto: IMAGO/MATTHIEU BOTTE - IMAGO/Matthieu Botte/SID

Jasper Philipsen lag mit großen Schmerzen und zerrissenen Trikot am Straßenrand, auf seinem Rücken bildeten sich blutende Wunden. Mit einer Krause um den Hals musste der belgische Topsprinter auf einer Liege abtransportiert werden, die Tour de France war für Philipsen nach seinem brutalen Crash mit mehreren Brüchen während der dritten Etappe vorbei.

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Damit ist Philipsen der achte Führende der Sprintwertung, der seit der Einführung des Grünen Trikots im Jahr 1953 bei der Frankreich-Rundfahrt ausgeschieden ist. Seit acht Jahren hatte es das nicht mehr gegeben, in 2017 musste der Deutsche Marcel Kittel vorzeitig aussteigen. Philipsens Sturz überschattete das dritte Teilstück nach Dünkirchen, auf dem es zu weiteren heftigen Unfällen kam.

Philipsen erlitt eine Fraktur des rechten Schlüsselbeins, dazu ist eine Rippe gebrochen, möglicherweise zwei. Der Etappensieger des Auftakts in Lille wird in der Heimat operiert. Neben Philipsen kamen unter anderem auch sein Landsmann Remco Evenepoel, Ex-Sieger Geraint Thomas oder Jordi Meeus vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe zu Fall.

"Es war nicht machbar, dass alle heile ankommen", sagte Rolf Aldag, Sportlicher Leiter bei der Red-Bull-Mannschaft. Für Mathieu van der Poel, Philipsens Teamkollege und Träger des Gelben Trikots, ist der Verlust "sehr bitter. Es war nicht unser bester Tag", sagte der Ex-Weltmeister.

E.Brwon--EWJ

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