English Woman's Journal - Federer schaut zu: Djokovic kämpft sich ins Viertelfinale

Federer schaut zu: Djokovic kämpft sich ins Viertelfinale


Federer schaut zu: Djokovic kämpft sich ins Viertelfinale
Federer schaut zu: Djokovic kämpft sich ins Viertelfinale / Foto: ADRIAN DENNIS - SID

Vor den Augen seines langjährigen Rivalen Roger Federer hat sich Novak Djokovic ins Viertelfinale von Wimbledon gekämpft. Der 38 Jahre alte Serbe bezwang den Australier Alex de Minaur nach einem ganz schwachen ersten Satz und einer deutlichen Leistungssteigerung 1:6, 6:4, 6:4, 6:4 und zog zum 16. Mal in seiner Karriere ins Viertelfinale des Rasen-Klassikers ein - von seinem Topniveau war der Grand-Slam-Rekordchampion dabei aber weit entfernt.

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"Es war kein guter Start für mich", sagte Djokovic, "es war viel Katz- und Mausspiel." Er hätte gehofft, manchmal das Serve-und-Volleyspiel "von dem Herren da drüben zu haben", sagte Djokovic mit einem Lächeln und zeigte auf Federer. Es sei das erste Mal, dass Federer zuschaue "und ich gewinne. Sehr gut, dass ich den Fluch brechen konnte."

Djokovic hat im All England Club bisher siebenmal triumphiert und will zu seinem langjährigen Rivalen Federer (8) aufschließen. Der Schweizer, der auf Einladung in der Royal Box saß, sah aber erstmal einen katastrophalen ersten Satz von Djokovic. Der Serbe produzierte vier Doppelfehler und 16 Unforced Errors und wirkte überhaupt nicht auf der Höhe.

In der Folge steigerte er sich aber merklich, dem Weltranglistenelften de Minaur fehlte in den entscheidenden Momenten die Kaltschnäuzigkeit. Nach 3:20 Stunden nutzte Djokovic, der im vierten Satz schon 0:3 zurücklag, seinen ersten Matchball zum Sieg.

Djokovic spielt in London um seinen 25. Major-Titel, er liegt gleichauf mit der Australierin Margaret Court (24). Er erreichte bei den vergangenen sechs Ausgaben von Wimbledon jeweils das Endspiel, vier davon gewann er - in den vergangenen beiden Jahren musste er sich dem Spanier Carlos Alcaraz geschlagen geben.

D.W.Robertson--EWJ

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