English Woman's Journal - Erfolgslauf geht weiter: Siegemund im Wimbledon-Viertelfinale

Erfolgslauf geht weiter: Siegemund im Wimbledon-Viertelfinale


Erfolgslauf geht weiter: Siegemund im Wimbledon-Viertelfinale
Erfolgslauf geht weiter: Siegemund im Wimbledon-Viertelfinale / Foto: IMAGO/Geoff Burke - www.imago-images.de/SID

Laura Siegemund hat ihren sensationellen Erfolgslauf in Wimbledon fortgesetzt und das Viertelfinale erreicht. Die 37-Jährige besiegte die Argentinierin Solana Sierra nach zweimaliger Regenunterbrechung und abgezockter Vorstellung mit 6:3, 6:2 und zog erst zum zweiten Mal in ihrer Karriere bei einem Grand Slam in die Runde der besten acht ein.

Textgröße ändern:

Dort könnte es für Siegemund nun zu einem Kracher-Duell mit der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka kommen, die Belarussinnen kämpft gegen die Belgierin Elise Mertens um den Viertelfinaleinzug. Siegemund, die in der dritten Runde überraschend die Australian-Open-Siegerin Madison Keys (USA) ausgeschaltet hatte, ist die letzte verbliebene Deutsche im Turnier. In vier Matches hat sie noch keinen Satz abgegeben.

Siegemund tritt in London auch noch im Doppel an, aus dem Mixed-Wettbewerb zog sie am Samstag aus Regenerationsgründen zurück. Zuvor hatte sie nur bei den French Open 2020 das Viertelfinale erreicht. Ihr Einzug unter die Top acht im All England Club bringt ihr 400.000 Pfund Preisgeld, in der Weltrangliste wird die Nummer 104 der Welt um rund 50 Plätze klettern.

Ihre Partie gegen Sierra, die als Lucky Loser bei ihrem Wimbledon-Debüt bis in die Top 16 vorgedrungen war, wurde nach vier gespielten Punkten das erste Mal für rund eine Stunde unterbrochen. Nach der Wiederaufnahme spielte Siegemund gegen die Weltranglisten-101. sofort ihre ganze Erfahrung aus und machte immer wieder Punkte mit Stoppbällen. Sierra leistete sich häufig einfache Fehler, nach 48 Minuten ging Satz eins an Siegemund.

Und die Schwäbin startete auch gut in den zweiten Satz, beim Stand von 1:0 und Breakball für Siegemund wurde die Partie erneut wegen Regens unterbrochen. Nach der Fortsetzung schnappte sie sich sofort das Aufschlagspiel der Argentinierin und ließ sich nicht mehr vom Sieg abbringen - sie nutzte ihren dritten Matchball zum Viertelfinaleinzug.

Vor Siegemund waren Eva Lys (2. Runde) sowie Tatjana Maria und Ella Seidel (jeweils 1. Runde) ausgeschieden.

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

Hamilton holt Pole in Mexiko - Antonelli klar geschlagen

Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat vor dem Großen Preis von Mexiko einen überraschenden Coup gelandet und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli den Weg zur vorzeitigen Krönung zumindest ein wenig erschwert. Der Ferrari-Pilot setzte im Qualifying am Samstag überraschend die Bestzeit und bescherte Ferrari damit die erste Pole Position in dieser Saison. Hamilton selbst steht nach mehr als drei Jahren und erstmals für den italienischen Traditionsrennstall wieder auf der ersten Startposition.

BVB bleibt auf Augenhöhe mit dem FC Bayern

Borussia Dortmund bleibt mit dem FC Bayern auf Augenhöhe. In einem kampfbetonten 141. deutschen Klassiker trotzte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac dem deutschen Rekordmeister ein 2:2 (0:1) ab und ist damit nach wie vor punktgleich mit dem Tabellenführer aus München. Fábio Silva (89.) und Serhou Guirassy (60.) trafen vor den Augen von Bundestrainer Jürgen Klopp jeweils zum Ausgleich für die Gäste, nachdem Konrad Laimer (38.) und Dayot Upamecano (66.) die Bayern zweimal in Führung gebracht hatten.

Zverev unterliegt de Minaur: Traumfinale gegen Alcaraz geplatzt

Ein fahriger Alexander Zverev hat das Traumfinale beim ATP-Turnier in Wien platzen lassen. Der neue Weltranglistenerste unterlag am Samstag in einem ganz engen Match dem Australier Alex de Minaur 4:6, 6:1, 6:7 (4:7) und verpasste damit das erhoffte Endspiel gegen seinen Vor-Vorgänger Carlos Alcaraz. Der Spanier hatte zuvor sein Halbfinale 6:4, 7:6 (7:2) gegen Daniil Medwedew gewonnen.

Nach Russen-Urteil: WM-Rückgabe für DEB eine Option

Die Teilnahme Russlands an der Weltmeisterschaft in Deutschland wird zum Politikum, der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) zieht gar den Worst-Case in Betracht. "Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben, ich möchte auch nicht die WM in Frage stellen", sagte der Vorstandsvorsitzende Frank H. Lutz bei MagentaTV: "Aber natürlich müssen wir uns als DEB mit der Option beschäftigen, dass wir diese WM zurückgeben."

Textgröße ändern: