English Woman's Journal - "Gouda-Guardiola" Simonis von Wolfsburg-Anfrage überrascht

"Gouda-Guardiola" Simonis von Wolfsburg-Anfrage überrascht


"Gouda-Guardiola" Simonis von Wolfsburg-Anfrage überrascht
"Gouda-Guardiola" Simonis von Wolfsburg-Anfrage überrascht / Foto: IMAGO/Franziska Gora - IMAGO / Jan Huebner/SID

Der neue Wolfsburg-Trainer Paul Simonis hat Erfolgscoach Pep Guardiola als eines seiner großen Vorbilder genannt. "Ich mag Pep wirklich - nicht nur, weil er ein bisschen wie ich aussieht. Aber ich war kahl, bevor er kahl wurde", sagte der Glatzkopf bei seiner Vorstellung mit einem Augenzwinkern. Seinen von einigen VfL-Fans verpassten Spitznamen "Gouda-Guardiola" möge er deswegen durchaus. "Deutsche haben einen guten Humor", so der Niederländer.

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Der Anruf des Bundesligisten sei derweil auch für ihn unerwartet gekommen, gab Simonis zu. "Ich hatte in der Ehrendivision gerade erst als Cheftrainer begonnen. Wenn man nach elf Monaten die Möglichkeit hat, in einer der größten Ligen der Welt für einen grandiosen Klub zu arbeiten, dann ist das eine Überraschung", sagte der 40-Jährige.

Simonis hatte in seiner Debütsaison als Cheftrainer mit den Go Ahead Eagles aus Deventer überraschend den niederländischen Pokal gewonnen, nun tritt er in Wolfsburg die Nachfolge von Ralph Hasenhüttl an. "So geht es im Fußball. Manchmal geht es schnell aufwärts, und dann muss man diesen Zug nehmen. Jetzt müssen wir liefern, und das werden wir tun", sagte er.

Für Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen ist die vergleichsweise geringe Erfahrung des neuen Trainers unwichtig. "Er war der Beste, darum ist er hier. Es ist okay, wenn jemand nach der Erfahrung fragt, aber das ist mir egal. Es geht darum, was für einen Fußball man am Wochenende spielt", sagte der Däne.

Simonis hat beim VfL einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 unterschrieben. Christiansen hofft aber schon jetzt auf einen längeren Verbleib. "Ich hoffe, dass er auch nach seiner ersten Vertragslaufzeit da ist. Das braucht dieser Klub", sagte er.

Ch.Anderson--EWJ

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