English Woman's Journal - Steigende Corona-Furcht: Fackellauf von Peking ohne Zuschauer

Steigende Corona-Furcht: Fackellauf von Peking ohne Zuschauer


Steigende Corona-Furcht: Fackellauf von Peking ohne Zuschauer
Steigende Corona-Furcht: Fackellauf von Peking ohne Zuschauer

Das ohnehin schon stark verkürzte Finale des olympischen Fackellaufs von Peking findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dies gaben die Veranstalter am Freitag zwei Wochen vor Beginn der Winterspiele bekannt. Damit reagiert das Organisations-Komitee auf die zunehmende Furcht vor einer Verschärfung der Corona-Pandemie im Land.

Textgröße ändern:

"Sicherheit wird immer das oberste Gebot bei diesem Fackellauf sein", sagte das für diese Zeremonie zuständige OK-Mitglied Yang Haibin: "Angesichts der Überlegungen zur Kontrolle des epidemischen Geschehens werden der Fackellauf und die dazugehörigen Feierlichkeiten an sicheren und kontrollierbaren geschlossenen Schauplätzen veranstaltet."

Vom 2. Februar bis zum Tag der Eröffnungsfeier am 4. Februar werden 1200 Fackelträger und Fackelträgerinnen das Feuer durch alle drei olympischen Gebiete (Zhangjiakou, Yanqing, Peking) bewegen und auch große Sehenswürdigkeiten wie die Große Mauer besuchen. Dabei sollen öffentliche Straßen vermieden werden.

Der Fackellauf hatte am 18. Oktober in Griechenland begonnen, am folgenden Tag endete der Abschnitt in Athen. Danach war das Feuer nach Peking gebracht wurde, wo es seitdem ruht. Schon bei Olympia 2021 in Tokio fand der Fackellauf weitgehend ohne Zuschauende statt.

China hatte durch eine äußerst strenge Maßnahmen-Politik seit Beginn der Pandemie kaum größere Corona-Ausbrüche zu verzeichnen, zuletzt waren die Zahlen aber auf neue Höchststände geklettert. Auch wenn die Fallzahlen im Vergleich zum Großteil der westlichen Welt verschwindend gering sind, reagiert die Staatsführung zunehmend nervös. Zuletzt war in Peking erstmals die Omikron-Variante nachgewiesen worden.

Daraufhin wurde der Ticketverkauf für die Winterspiele gestoppt. Ausländische Besucher waren bereits zuvor ausgeschlossen worden.

B.Jamieson--EWJ

Empfohlen

Tour-Aus für Lipowitz: Sturzdrama überschattet Zeitfahren

Sturzdrama um Florian Lipowitz: Der deutsche Hoffnungsträger ist im Einzelzeitfahren der Tour de France schwer gestürzt und hat das Rennen unter Schmerzen aufgegeben. Der Vorjahresdritte vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe kam am Dienstag in einer Rechtskurve zu Fall, rauschte bei hoher Geschwindigkeit in eine Absperrung und blieb zunächst auf dem Asphalt liegen. Lipowitz hielt sich die rechte Schulter und wurde dann zu einem Krankenwagen geführt - seine zweite Frankreich-Rundfahrt endete auf tragische Weise vorzeitig.

Tebas rechnet ab: System Infantino "an der Wurzel krank"

Spaniens Ligaboss Javier Tebas hat zu einem bemerkenswerten Rundumschlag gegen die FIFA und Gianni Infantino ausgeholt sowie mit den schweigenden Kritikern abgerechnet. Die Zeit des FIFA-Chefs sei "vorbei, er sollte nicht im Amt bleiben", sagte Tebas im Interview mit der Gazzetta dello Sport, aber: "Er hat die Unterstützung des Systems, der Verbände. Das ist das System, und es ist ein System, das bereits an der Wurzel krank ist."

Adeyemi soll am Mittwoch in Barcelona vorgestellt werden

Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi (24) soll am Mittwoch als neuer Spieler von Trainer Hansi Flick beim FC Barcelona vorgestellt werden. Das bestätigte Klubboss Joan Laporta bei seiner Rückkehr vom WM-Finale in den USA. "Das wird morgen sein", antwortete er am Dienstag im Gespräch mit Reportern am Flughafen in Barcelona auf eine entsprechende Frage.

Struff nimmt Schwung mit nach Kitzbühel

Tennisprofi Jan-Lennard Struff zeigt sich nach seinem Viertelfinaleinzug in Wimbledon weiter in guter Form. Der 36 Jahre alte Warsteiner zog beim ATP-Turnier in Kitzbühel ins Achtelfinale ein. Struff setzte sich mit 3:6, 7:6 (7:5), 6:4 gegen den Kasachen Alexander Schewtschenko durch.

Textgröße ändern: