English Woman's Journal - "Andere Welt": Haug erwartet einzigartige Ironman-WM

"Andere Welt": Haug erwartet einzigartige Ironman-WM


"Andere Welt": Haug erwartet einzigartige Ironman-WM
"Andere Welt": Haug erwartet einzigartige Ironman-WM / Foto: TOM PENNINGTON - SID

Titelverteidigerin Anne Haug erwartet nach der Verlegung von Hawaii nach St. George/Utah eine einzigartige Ironman-WM. "Das wird eine andere Welt. Hawaii ist ein ganz spezielles Rennen, da spielen die äußeren klimatischen Bedingungen eine große Rolle, die direkten Duelle rücken in den Hintergrund. Man darf dort selbst keine großen Fehler machen, das ist das größte Ziel", sagte die 39-Jährige im SID-Interview.

Textgröße ändern:

In St. George werde das Klima am Samstag (14.20 Uhr/HR) nicht entscheidend, vielmehr seien neue Faktoren ausschlaggebend. "Es wird ein Neo-Schwimmen, wodurch das Feld enger zusammen sein wird. Es wird ein relativ kleines Starterfeld, das verändert die Dynamik. Dann sind die Rad- und die Laufstrecke total bergig", erklärte Haug: "Da musste man sich schon etwas anders und speziell vorbereiten."

Die Wertigkeit des Weltmeistertitels verändere sich durch die Verlegung allerdings nicht. "Für mich ist eine WM eine WM. Das heißt für mich, dass die besten Athleten der Welt sich treffen und fighten es aus", sagte die Hawaii-Siegerin von 2019: "Mir persönlich ist es relativ egal, wo das ist. Auch wenn Hawaii natürlich einen Mythos gibt."

Die Mission Titelverteidigung sei nach der Pause von 938 Tagen "eine Wundertüte", so die Bayreutherin: "Es fühlt sich fast an wie Olympia alle vier Jahre. Es ist ein bisschen zwiegespalten aus Vorfreude und Nervosität. Weil man sich mit dem Rest der Welt lange nicht messen konnte, ist eine große Unsicherheit da."

R.Mcintosh--EWJ

Empfohlen

Haaland trifft doppelt: Norwegen bezwingt mutige Iraker

Der Superstar liefert ab: Erling Haaland hat die hoch gehandelten Norweger bei seinem WM-Debüt zum erfolgreichen Comeback auf der großen Bühne geschossen. Der Ausnahmestürmer von Manchester City glänzte beim lange doch recht wackligen, aber nicht unverdienten 4:1 (2:1)-Sieg der Wikinger gegen den mutigen Außenseiter Irak mit einem Doppelpack.

Iran: Neues US-Visum für Torabi

Der iranische Fußball-Nationalspieler Mehdi Torabi hat ein neues Visum für die Einreise in die USA erhalten. Das teilte die Medienabteilung des Team Melli am Dienstag mit. Demnach wurde dem Flügelspieler "dank der Bemühungen des Fußballverbands und in Abstimmung mit der FIFA ein neues Visum für mehrfache Einreisen ausgestellt".

Mit Rekordmann Mbappé: Frankreich holt Arbeitssieg zum Start

Ein Geniestreich der Superstars als Initialzündung: Das französische Milliarden-Ensemble um den Rekordmann Kylian Mbappé ist mit einem Arbeitssieg in seine Titelmission gestartet - muss sich für den Traum vom dritten Stern aber steigern. Das Team von Trainer Didier Deschamps bezwang Senegal mit 3:1 (0:0) und revanchierte sich damit für die Auftaktpleite bei der WM 2002.

Berlin: Williams unterliegt bei ihrem Auftritt im Doppel

Serena Williams ließ sich das kurze Bad in der Menge trotz der glatten Niederlage nicht nehmen: Vor den Augen ihrer beiden Kinder musste die Tennis-Legende die erste Niederlage seit ihrem Comeback hinnehmen - und verabschiedete sich trotzdem gebührend von den Berliner Fans. Vor ihrer Wimbledon-Rückkehr an der Seite ihrer Schwester Venus Williams unterlag sie bei den Berlin Tennis Open gemeinsam mit ihrer Doppelpartnerin Karolina Muchova (Tschechien) dem Duo Giuliana Olmos (Mexiko) und Erin Routliffe (Neuseeland) mit 4:6, 4:6.

Textgröße ändern: