English Woman's Journal - Paris will Radwege bis zu den Olympischen Spielen 2024 noch weiter ausbauen

Paris will Radwege bis zu den Olympischen Spielen 2024 noch weiter ausbauen


Paris will Radwege bis zu den Olympischen Spielen 2024 noch weiter ausbauen
Paris will Radwege bis zu den Olympischen Spielen 2024 noch weiter ausbauen / Foto: Christophe ARCHAMBAULT - AFP/Archiv

Die Fahrradstadt Paris soll bis zu den Olympischen Sommerspielen weitere 55 Kilometer Radwege bekommen. Diese zunächst provisorisch eingerichteten Radwege sollen später befestigt werden und erhalten bleiben, teilte der Verkehrsbeauftragte der französischen Hauptstadt, David Belliard, am Dienstag mit. Paris hatte während der Corona-Pandemie zahlreiche Autospuren in der Stadt dauerhaft zu Radwegen umgewandelt.

Textgröße ändern:

Vorgesehen sind außerdem 10.000 neue Fahrradständer rund um die Austragungsorte der Olympischen Spiele, die später an anderen Orten der Stadt aufgestellt werden sollen. Die neuen Radwege sollen "unter Respekt ästhetischer Kriterien" eingerichtet werden, betonte Belliard. Die Stadt war in die Kritik geraten, weil die sogenannten Coronapisten zunächst mit unschönen gelben Plastikpollern markiert worden waren.

In der angrenzenden Vorstadt Saint-Denis sollen ebenfalls 25 Kilometer neue Radwege entstehen. Die Flotte der Velib-Leihfahrräder soll um 3000 Fahrräder aufgestockt werden. Ein Pariser Radfahrer-Verband begrüßte die Pläne. "Vor zwei Jahren hätten wir uns nicht träumen lassen, dass es möglich sein würde, olympische Stätten per Fahrrad zu erreichen", sagte Camille Hanuise vom Verein Paris en Selle.

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo bezeichnete die Olympischen Spiele als eine Chance, die Entwicklung der Stadt zu beschleunigen. Sie will Paris bis zum Sommer 2024 weiter begrünen und erreichen, dass Pariser und Besucher in der Seine schwimmen können.

St.Reid--EWJ

Empfohlen

Nach Dopingsperre: Carl will "zweite Chance" nutzen

Skilanglauf-Olympiasiegerin Victoria Carl hofft kurz vor dem Ende ihrer Dopingsperre auf eine zweite Chance. "Jeder Mensch macht Fehler, und wir sind keine Maschinen. Jeder hat eine zweite Chance verdient, und ich möchte diese nutzen. Darauf trainiere ich hin", sagte die 31-Jährige am Mittwoch in einer Medienrunde.

Struff gewinnt deutsches Duell - nun gegen Djokovic?

Auch Davis-Cup-Kumpel Yannick Hanfmann kann den guten Lauf von Jan-Lennard Struff nicht stoppen. Wenige Tage nach seinem Finaleinzug in Brüssel hat Struff das deutsche Duell beim ATP-Turnier in Basel für sich entschieden. Dank des 6:4, 6:3 steht der Warsteiner im Achtelfinale - wo ein Highlightmatch gegen den Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic warten könnte.

Auch Real entschuldigt sich bei China für Mbappé-Kommentar

Nach dem Wirbel um einen mutmaßlichen Scherz von Fußball-Superstar Kylian Mbappé über Chinas Staatsgründer Mao Zedong hat sich nun auch Real Madrid offiziell entschuldigt. Der Klub wolle sich "beim chinesischen Volk für die Verstimmung entschuldigen, die durch die jüngsten Äußerungen unseres Spielers Kylian Mbappé möglicherweise entstanden ist", teilte der spanische Rekordmeister am Mittwoch mit.

Klaveness: FIFA-Kandidatur "kein wirkliches Thema" für mich

Norwegens Fußball-Verbandschefin Lise Klaveness (45) hat die Hoffnung der Europäer auf eine Alternative zu FIFA-Chef Gianni Infantino unterstrichen und vereinzelte Rufe nach einer eigenen Kandidatur zurückgewiesen. Ihr Verband habe international "eine Rolle gespielt, die nicht der effizienteste Weg ist, um Stimmen zu gewinnen", sagte Klaveness dem britischen Guardian: "Ich denke, wir haben uns sehr deutlich geäußert, deshalb glaube ich nicht, dass das diesmal für mich in Frage kommt, und es war auch kein wirkliches Thema für mich."

Textgröße ändern: