English Woman's Journal - Verband stellt klar: Ronaldo wollte nicht abreisen

Verband stellt klar: Ronaldo wollte nicht abreisen


Verband stellt klar: Ronaldo wollte nicht abreisen
Verband stellt klar: Ronaldo wollte nicht abreisen / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - SID

Der portugiesische Fußball-Verband hat am Donnerstag Medienberichte zurückgewiesen, wonach Superstar Cristiano Ronaldo das WM-Lager des Viertelfinalisten nach seiner Jokerrolle gegen die Schweiz (6:1) verlassen wollte. Der Kapitän habe "zu keinem Zeitpunkt damit gedroht", aus Katar abreisen zu wollen, teilte der Verband mit. Außerdem hatte sich Ronaldos Schwester zur Causa geäußert und auch die vorzeitige Heimreise ihres Bruders ins Spiel gebracht.

Textgröße ändern:

Ronaldo hatte im Achtelfinale mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen müssen, sein Ersatz Goncalo Ramos stahl dem Rekordtorschützen der Portugiesen mit drei Treffern die Show. Erst in der 74. Minute war der fünfmalige Weltfußballer eingewechselt worden.

"Jeden Tag baut Ronaldo eine einzigartige Erfolgsbilanz im Dienste der Nationalmannschaft und des Landes auf, die respektiert werden muss", schrieb der Verband. Ronaldo selbst hatte sich nicht zu seiner Jokerrolle geäußert. Ob er im Viertelfinale gegen Marokko am Samstag (16.00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV) in der Startelf stehen wird, ließ Trainer Fernando Santos zunächst offen.

M.Campbel--EWJ

Empfohlen

"Letzte Warnung": DFB greift nach FCK-Randalen im Derby durch

Eine hohe Geldstrafe und ein Fanausschluss auf Bewährung: Die Ausschreitungen seiner Anhänger im Pokalderby bei Waldhof Mannheim kommen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern teuer zu stehen. Das DFB-Sportgericht belegte den FCK mit einer Strafe in Höhe von 300.000 Euro. Dazu müssen die Pfälzer ein Heimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, die Vollstreckung wird bis zum 31. März 2028 allerdings zur Bewährung ausgesetzt.

Ukraine nennt WM-Vergabe an Russland "skandalös"

Die Ukraine will gegen die Vergabe der Gewichtheber-Weltmeisterschaften 2030 an Moskau vorgehen. Sportminister Matwij Bidnyj kündigte am Montag an, offizielle Beschwerden beim Weltverband IWF sowie beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vorzubereiten. Die Entscheidung pro Russland sei "zynisch" und "skandalös".

DTB-Team startet Davis-Cup-Mission mit Zverev und Struff

Alexander Zverev führt das deutsche Tennisteam bei der Titelmission im Davis Cup in Bologna an. Im Kader für das Finalturnier ab 24. November steht auch wieder der formstarke Routinier Jan-Lennard Struff, der zuletzt nicht berücksichtigt worden war. Deutschland trifft zunächst im Viertelfinale des Nationenwettbewerbs auf Großbritannien.

DDR-Größe Weber im Alter von 61 Jahren verstorben

Heiko Weber, der letzte Torschütze in der Geschichte der DDR-Oberliga, ist tot. Wie sein früherer Klub Carl Zeiss Jena mitteilte, starb Weber am Montagmorgen im Alter von 61 Jahren. Im Februar hatte er eine schwere Krebserkrankung öffentlich gemacht.

Textgröße ändern: