English Woman's Journal - Französische Justiz ermittelt gegen Ebay wegen illegalen Waffenverkaufs

Französische Justiz ermittelt gegen Ebay wegen illegalen Waffenverkaufs


Französische Justiz ermittelt gegen Ebay wegen illegalen Waffenverkaufs
Französische Justiz ermittelt gegen Ebay wegen illegalen Waffenverkaufs / Foto: JOSH EDELSON - AFP/Archiv

Wegen des illegalen Verkaufs von Waffen wie Schlagringen und Macheten ermittelt die französische Justiz gegen den Online-Marktplatz Ebay. Damit erhöhe sich die Zahl der Ermittlungsverfahren gegen Onlinehändler auf fünf, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag in Paris mitteilte. Auslöser war ein Skandal um den asiatischen Onlinehänder Shein gewesen, der kinderpornographische Sexpuppen und Waffen der Kategorie A im Angebot hatte.

Textgröße ändern:

Anschließend waren weitere Online-Plattformen wie AliExpress und Temu ins Visier der Justiz geraten, weil sie ebenfalls Waffen der Kategorie A anboten. Mitte November hatte die US-Plattform Ebay erklärt, sich zu bemühen, illegale Verkäufe auf seiner Plattform zu verhindern. Das Unternehmen erklärte sich zudem bereit, mit der französischen Justiz zusammenzuarbeiten.

Shein hatte Anfang November begleitet von heftigen Protesten einen ersten dauerhaften Laden in einem Pariser Traditionskaufhaus eröffnet. Die Proteste hatten sich an dem Sexpuppen-Skandal entzündet, richteten sich aber auch grundsätzlich gegen das Unternehmen. Kritiker werfen Shein vor, den europäischen Markt mit Billigkleidung zu überschwemmen, die unter ökologisch und sozial fragwürdigen Bedingungen hergestellt und geliefert wird. Die Eröffnung weiterer Geschäfte in Frankreich wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Am Mittwoch soll ein französisches Gericht entscheiden, ob die Shein-Plattform in Frankreich vorläufig gesperrt wird. Am 2. Dezember sind Unternehmensvertreter vor einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss geladen.

K.McMillan--EWJ

Empfohlen

Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt bisher unbekanntes Rembrandt-Gemälde

Spektakuläre Entdeckung in den Niederlanden: Das Rijksmuseum in Amsterdam hat ein bisher unbekanntes Gemälde des niederländischen Meisters Rembrandt entdeckt. Das Museum teilte am Montag mit, dank fortschrittlichster Scanner-Technik und Stilanalysen hätten die Wissenschaftler nachweisen können, dass das Gemälde "Vision von Zacharias im Tempel" aus dem Jahr 1633 ein echter Rembrandt sei. Als Langzeitleihgabe soll es nun ab Mittwoch im Rijksmuseum ausgestellt werden.

Weitere Aufsichtsratssitzung zur Zukunft der Berlinale am Mittwoch

Die Gespräche über die Zukunft der Berlinale und Intendantin Tricia Tuttle sollen in dieser Woche fortgeführt werden. Am Mittwoch finde eine weitere Aufsichtsratssitzung der Berlinale Träger-Gesellschaft statt, verkündete der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, am Montag in Berlin. "Es wird dort einen Austausch geben über die künftige Zusammenarbeit."

Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt neues Rembrandt-Gemälde

Spektakuläre Entdeckung in den Niederlanden: Kunstexperten des Rijksmuseums in Amsterdam haben das Gemälde "Vision von Zacharias im Tempel" eindeutig dem niederländischen Meister Rembrandt zuordnen können. Das Museum teilte am Montag mit, dank fortschrittlichster Scanner-Technik und Stilanalysen hätten die Wissenschaftler nachweisen können, dass das Gemälde aus dem Jahr 1633 ein echter Rembrandt sei. Als Langzeitleihgabe soll es nun ab Mittwoch im Rijksmuseum ausgestellt werden.

Film "Blood & Sinners" gewinnt wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft

Der für die Rekordzahl von 16 Oscars nominierte Film "Blood & Sinners" hat zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung den wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA eingeheimst. Bei der Gala in Los Angeles wurde am Sonntagabend das gesamte Filmteam mit dem Actors Award ausgezeichnet. Hollywood-Star Harrison Ford wurde für sein Lebenswerk geehrt.

Textgröße ändern: