English Woman's Journal - Oblaten-Lebkuchen: Mehrheit laut "Öko-Test" empfehlenswert

Oblaten-Lebkuchen: Mehrheit laut "Öko-Test" empfehlenswert


Oblaten-Lebkuchen: Mehrheit laut "Öko-Test" empfehlenswert
Oblaten-Lebkuchen: Mehrheit laut "Öko-Test" empfehlenswert / Foto: CHRISTOF STACHE - AFP/Archiv

Die Mehrheit der in der Adventszeit angebotenen Oblaten-Lebkuchen sind laut "Öko-Test" empfehlenswert. Einige enthalten allerdings zusätzliche Aromastoffe, und in zwei Fällen wiesen die Tester Mineralölrückstände nach, wie das Verbrauchermagazin am Freitag in Frankfurt am Main berichtete.

Textgröße ändern:

Insgesamt wurden 18 verschiedene Oblaten-Lebkuchen getestet, davon fünf mit Biolabel. Acht Produkte überzeugten demnach auf ganzer Linie und erhielten die Bestnote "sehr gut", weitere bekamen die Note "gut". Die Verbraucherexperten bemängelten allerdings, dass nicht alle Anbieter für den weihnachtlichen Geschmack ausschließlich auf Gewürze wie Zimt, Nelke und Kardamom setzen.

Mehr als die Hälfte der konventionellen Produkte im Test enthalten demnach zugesetzte Aromastoffe. Gesundheitsschädlich sind die Aromen, die in Deutschland und der EU verwendet werden, nicht. Tierstudien deuten laut "Öko-Test" jedoch darauf hin, dass zugesetzte Aromen zu übermäßigem Essen und damit zu einer Gewichtszunahme führen können. Beim häufigen Verzehr von aromahaltigen Lebensmittel kann Experten zufolge ein Gewöhnungseffekt eintreten. Dann schmecken plötzlich viele naturbelassene Lebensmittel fade.

Die Oblaten-Lebkuchen einer großen Handelskette fielen demnach mit "ungenügend" durch den Test. In diesem Produkt wies das von "Öko-Test" beauftragte Labor aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nach – eine Stoffgruppe, unter der sich auch krebserregende und erbgutschädigende Substanzen befinden können.

Eine andere, weniger bedenkliche Gruppe von Mineralölrückständen wurde in den Lebkuchen eines Discounters entdeckt. Sie schnitten nur mit "befriedigend" ab, genau wie die Bio-Lebkuchen eines bekannten Nürnberger Herstellers, in denen Schimmelpilzgifte nachgewiesen wurden.

R.Sutherland--EWJ

Empfohlen

Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt bisher unbekanntes Rembrandt-Gemälde

Spektakuläre Entdeckung in den Niederlanden: Das Rijksmuseum in Amsterdam hat ein bisher unbekanntes Gemälde des niederländischen Meisters Rembrandt entdeckt. Das Museum teilte am Montag mit, dank fortschrittlichster Scanner-Technik und Stilanalysen hätten die Wissenschaftler nachweisen können, dass das Gemälde "Vision von Zacharias im Tempel" aus dem Jahr 1633 ein echter Rembrandt sei. Als Langzeitleihgabe soll es nun ab Mittwoch im Rijksmuseum ausgestellt werden.

Weitere Aufsichtsratssitzung zur Zukunft der Berlinale am Mittwoch

Die Gespräche über die Zukunft der Berlinale und Intendantin Tricia Tuttle sollen in dieser Woche fortgeführt werden. Am Mittwoch finde eine weitere Aufsichtsratssitzung der Berlinale Träger-Gesellschaft statt, verkündete der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, am Montag in Berlin. "Es wird dort einen Austausch geben über die künftige Zusammenarbeit."

Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt neues Rembrandt-Gemälde

Spektakuläre Entdeckung in den Niederlanden: Kunstexperten des Rijksmuseums in Amsterdam haben das Gemälde "Vision von Zacharias im Tempel" eindeutig dem niederländischen Meister Rembrandt zuordnen können. Das Museum teilte am Montag mit, dank fortschrittlichster Scanner-Technik und Stilanalysen hätten die Wissenschaftler nachweisen können, dass das Gemälde aus dem Jahr 1633 ein echter Rembrandt sei. Als Langzeitleihgabe soll es nun ab Mittwoch im Rijksmuseum ausgestellt werden.

Film "Blood & Sinners" gewinnt wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft

Der für die Rekordzahl von 16 Oscars nominierte Film "Blood & Sinners" hat zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung den wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA eingeheimst. Bei der Gala in Los Angeles wurde am Sonntagabend das gesamte Filmteam mit dem Actors Award ausgezeichnet. Hollywood-Star Harrison Ford wurde für sein Lebenswerk geehrt.

Textgröße ändern: