English Woman's Journal - Antisemitismusbeauftragter fordert ausreichend Mittel für Yad-Vashem-Außenstelle

Antisemitismusbeauftragter fordert ausreichend Mittel für Yad-Vashem-Außenstelle


Antisemitismusbeauftragter fordert ausreichend Mittel für Yad-Vashem-Außenstelle
Antisemitismusbeauftragter fordert ausreichend Mittel für Yad-Vashem-Außenstelle / Foto: Dominique JACOVIDES - POOL/AFP/Archiv

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat vom Bund eine ausreichende Finanzierung der geplanten deutschen Außenstelle der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem gefordert. "Der Bund sollte dafür genügend Finanzmittel bereitstellen", sagte Klein der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Das nötige Geld dürfe aber nicht von den Zuwendungen für die anderen Gedenkstätten abgezogen werden.

Textgröße ändern:

Klein ergänzte, "die Gelder für die Gedenkstätten kommen aus dem Etat des Kulturstaatsministers". Wenn nun Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) aus ihrem Haushalt wiederum die Yad-Vashem-Außenstelle wie angekündigt unterstütze, gebe es da keine Konkurrenz.

Der bayerische Beauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Ludwig Spaenle, unterstrich derweil das Interesse Bayerns an der Außenstelle. "Wir werden uns mit allen Möglichkeiten dafür einsetzen", sagte Spaenle der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstagsausgabe). Nach einer ersten Machbarkeitsstudie kommen als Bundesländer Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern als Standorte in Frage. Die Planungsphase soll in der ersten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen sein.

O.Jonstone--EWJ

Empfohlen

Erbenstreit der Kinder von Alain Delon: Tochter erringt juristischen Sieg

Im Streit der drei Kinder des 2024 verstorbenen Schauspielers Alain Delon hat die 35 Jahre alte Tochter Anouchka einen Sieg errungen: Ein Gericht verurteilte ihre beiden Brüder Anthony und Alain-Fabien am Mittwoch zu einer Geldstrafe auf Bewährung in Höhe von 1000 Euro, weil diese ein Gespräch zwischen Vater und Tochter heimlich mitgeschnitten und veröffentlicht hatten.

Regisseur Wim Wenders zieht Film "Falsche Bewegung" von 1975 zurück

Der Regisseur Wim Wenders hat den wegen einer Nacktszene mit der damals erst 13-jährigen Schauspielerin Nastassja Kinski umstrittenen Film "Falsche Bewegung" aus dem Jahr 1975 vorerst zurückgezogen. Wie die Wim-Wenders-Stiftung als Inhaberin des Films am Mittwoch in Düsseldorf erklärte, werden Streaming-, Fernseh- und Vertriebspartner angewiesen, den Film nicht mehr öffentlich zugänglich zu machen. Wenders bat Kinski außerdem "ohne Wenn und Aber" um Entschuldigung.

CBS entlässt langjährigen Korrespondenten von Nachrichtensendung "60 Minutes"

CBS News hat einen langjährigen Korrespondenten des Nachrichtenmagazins "60 Minutes" nach einer Auseinandersetzungen über die Zukunft der Sendung entlassen. Der neu ernannte leitende Produzent Nick Bilton erklärte am Dienstagabend (Ortszeit), Korrespondent Scott Pelley habe Biltons erstes Treffen mit Mitarbeitern missbraucht, um ihn, seine Qualifikationen und seine Absichten "mit bemerkenswerter Unhöflichkeit und Verachtung" herabzuwürdigen.

Frankreichs Verbraucherschutz verhängt 22-Millionen-Euro-Strafen für Shein

Die französische Verbraucherschutzbehörde hat dem asiatischen Onlinehändler Shein zwei Geldstrafen in Höhe von 22 Millionen Euro auferlegt. Grund dafür seien fehlende Angaben zur Herkunft von Produkten sowie zu ihrer Umweltverträglichkeit, teilte die Behörde am Mittwoch in Frankreich mit. Außerdem halte Shein die vorgeschriebenen Regeln zu Widerrufs- und Lieferfristen nicht ein.

Textgröße ändern: