English Woman's Journal - Schauspieler Hugh Grant einigt sich mit Verlag der britischen "Sun" auf Vergleich

Schauspieler Hugh Grant einigt sich mit Verlag der britischen "Sun" auf Vergleich


Schauspieler Hugh Grant einigt sich mit Verlag der britischen "Sun" auf Vergleich
Schauspieler Hugh Grant einigt sich mit Verlag der britischen "Sun" auf Vergleich / Foto: Adrian DENNIS - AFP/Archiv

Der britische Schauspieler Hugh Grant hat sich im Streit um illegale Informationsbeschaffung auf einen Vergleich mit dem Herausgeber der Boulevardzeitung "The Sun" geeinigt. Grant gab am Mittwoch keine Einzelheiten zu der Vereinbarung mit dem Verlag News Group Newspapers (NGN) von Medienmogul Rupert Murdoch bekannt, schrieb aber in den Online-Netzwerken, ihm sei eine "enorme Geldsumme" für die außergerichtliche Einigung angeboten worden.

Textgröße ändern:

Andere Klägerinnen und Kläger, darunter der britische Prinz Harry, halten aber an ihrer Klage gegen NGN fest, wie das zuständige Gericht nach einer Anhörung am Mittwoch mitteilte. Der Prozess vor dem Londoner High Court soll im Januar beginnen.

Prinz Harry hat den Kampf gegen illegale und unmoralische Praktiken britischer Boulevardmedien zu einem seiner Lebensinhalte erklärt, er hat deshalb schon mehrere Verfahren angestrengt. Zuletzt einigte sich der jüngere Sohn von König Charles III. nach einem langwierigen Rechtsstreit um von Journalisten angezapfte Handys mit dem Medienkonzern Mirror Group Newspapers (MGN). Ein anderes Verfahren richtet sich gegen den Verlag der "Daily Mail".

Grant erklärte am Mittwoch, er habe sich aus finanziellen Gründen gegen den Prozess im Januar entschieden: In dem Zivilverfahren könnten ihm Kosten in einer Größenordnung von zehn Millionen Pfund (gut 14 Millionen Euro) auferlegt werden. "Wie es bei völlig unschuldigen Menschen üblich ist, bieten sie mir eine enorme Geldsumme an, um diese Angelegenheit außergerichtlich beizulegen", schrieb der 63-jährige Schauspieler im Onlinedienst X.

"Ich möchte dieses Geld nicht annehmen oder einen Vergleich schließen. Ich würde gerne sehen, dass alle Vorwürfe, die sie bestreiten, vor Gericht überprüft werden", versicherte Grant. Seine Anwälte hätten ihn aber darauf hingewiesen, "dass ich die Prozesskosten beider Seiten tragen müsste, wenn das Gericht mir Schadensersatz zuspricht, der auch nur einen Penny unter dem Vergleichsangebot liegt", erklärte der Schauspieler.

Ein Verlagssprecher sagte, der Streit mit Grant sei ohne Schuldeingeständnis beigelegt worden und es liege "im finanziellen Interesse beider Parteien", ein "kostspieliges Verfahren" zu vermeiden.

O.Wood--EWJ

Empfohlen

Musik-Show voller Stars führt zu deutlich längerer Halbzeitpause bei WM-Finale

Eine Halbzeitshow voller Musik-Superstars hat beim Finale der Fußball-WM zwischen Spanien und Argentinien zu einer deutlich verlängerten Halbzeitpause geführt. Im MetLife Stadium vor den Toren New Yorks traten am Sonntag nach der ersten Halbzeit unter anderem Madonna, Shakira, Justin Bieber und die K-Pop-Band BTS auf.

ZDF-Krimiserie "Ein Fall für zwei" wird nach mehr als 45 Jahren eingestellt

Die ZDF-Krimiserie "Ein Fall für zwei" wird nach mehr als 45 Jahren abgesetzt. Wie eine Sprecherin des Senders in Mainz am Freitag mitteilte, wird 2026 die letzte Staffel der Serie produziert, die im kommenden Jahr ausgestrahlt werden soll. Zudem werde 2027 ergänzend zum Serienende ein Spielfilm gedreht, der die Geschichte zu einem "würdigen Abschluss" führen solle.

Romanbiografie macht Leben und Musik der Komponistin Erna Becker-Ernst neu erlebbar

Bewegende Lebensgeschichte trifft auf 22 erstmals hörbar gemachte Originalkompositionen

Bewerbungsverfahren für ESC 2027 beginnt - SWR sucht Talente "mit Persönlichkeit"

Das deutsche Bewerbungsverfahren für den Eurovision Song Contest (ESC) 2027 beginnt. Ab sofort bis zum 21. September werden Bewerbungen entgegengenommen, wie der Südwestrundfunk (SWR) am Mittwoch in Baden-Baden mitteilte. Der Sender adressierte nicht nur Sängerinnen und Sänger, sondern gezielt auch Songwriter. Gesucht würden "professionelle Acts mit Songs, die künstlerische Glaubwürdigkeit mit kreativer Exzellenz verbinden".

Textgröße ändern: