English Woman's Journal - Verteidigungsminister Pistorius ist neuer Oldenburger Kohlkönig

Verteidigungsminister Pistorius ist neuer Oldenburger Kohlkönig


Verteidigungsminister Pistorius ist neuer Oldenburger Kohlkönig
Verteidigungsminister Pistorius ist neuer Oldenburger Kohlkönig / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist beim traditionellen Grünkohlessen der niedersächsischen Stadt Oldenburg am Dienstagabend in Berlin zum neuen Kohlkönig gekürt worden. Der selbst aus Niedersachsen stammende 63-jährige Politiker trat damit die Nachfolge von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) an, der das symbolische Ehrenamt der Kohlmajestät im zurückliegenden Jahr inne hatte.

Textgröße ändern:

Die sogenannte Berliner Kohlfahrt der Stadt Oldenburg gehört bereits seit 1956 zum festen Jahresablauf in den deutschen Hauptstädten Bonn und später Berlin. Die als Möglichkeit zur zwanglosen Kontaktpflege aus der Taufe gehobene Veranstaltung in der niedersächsischen Landesvertretung bringt jedes Jahr geladene Ehrengäste sowie prominente Bundes- und Landespolitiker zusammen. Serviert wird dabei ein traditionelles Oldenburger Grünkohlrezept.

Zum Programm der Kohlfahrt gehört auch die Bekanntgabe und anschließende Inthronisierung eines neuen Kohlkönigs oder einer Kohlkönigin durch ein sogenanntes Kurfürstenkollegium im Rahmen einer launigen Zeremonie. Als Kohlmajestät amtierte neben zahlreichen Bundesministerinnen und -ministern früher unter anderem auch schon der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU).

Die Entscheidung über die neue Kohlmajestät fällt traditionell erst im Lauf des Abends. Bereits zuvor hatte die Stadt Oldenburg aber den als Ehrengast eingeladenen Pistorius als aussichtsreichen Kandidaten ins Gespräch gebracht. Als früherer Osnabrücker Oberbürgermeister und Innenminister von Niedersachsen sei er mit Oldenburg gut vertraut. Zudem sei die Stadt ein Bundeswehrstandort, womit Pistorius als Verteidigungsminister auch ein wichtiger Gesprächspartner sei.

Ch.Thomson--EWJ

Empfohlen

AfD prüft eigenen Radiosender nach Vorbild der FPÖ

Die AfD prüft die Gründung eines eigenen Radiosenders nach dem Vorbild des Webradio-Angebots der österreichischen FPÖ. In der Partei würden derzeit Konzepte zu ähnlichen Projekten erarbeitet, sagte ein AfD-Sprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Er bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Es sei aber "noch keine Entscheidung gefallen, ob man tatsächlich einen solchen Sender starten will".

"Wetten, dass..?" am 5. Dezember zurück: ZDF bestätigt Kaulitz-Moderation

Der Showklassiker "Wetten, dass..?" kehrt am 5. Dezember nach drei Jahren Pause ins Fernsehen zurück. Das ZDF bestätigte am Mittwoch, dass die durch die Band Tokio Hotel bekannten Zwillinge Bill und Tom Kaulitz dann an Stelle von Thomas Gottschalk die Moderation der Show übernehmen.

Netflix-Kurs fällt bei stagnierenden Quartalszahlen

Die Aktie des US-Streamingdiensts Netflix ist angesichts stagnierender Quartalsgewinne um mehr als fünf Prozent gefallen. Wie das Unternehmen aus Kalifornien am Dienstag mitteilte, erzielte Netflix in den vergangenen drei Monaten einen Umsatz von 12 Milliarden Dollar (10,2 Milliarden Euro) - und erwartet für das laufende Quartal einen nahezu gleichbleibenden Umsatz von rund 12,1 Milliarden Dollar. Nach Jahren des Wachstums fiel der Kurs der Aktie im nachbörslichen Handel auf 82,85 Dollar, nachdem die Quartalsprognose publik gemacht wurde.

Übernahmeschlacht: Netflix vereinfacht Angebot für Warner Bros.

In der Übernahmeschlacht um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros Discovery (WBD) hat der Streamingdienst Netflix sein Angebot vereinfacht. Netflix bietet nach Angaben vom Dienstag weiter fast 83 Milliarden Dollar (gut 71 Milliarden Euro) oder 27,75 US-Dollar pro WBD-Aktie, will den Betrag aber nun vollständig bar bezahlen.

Textgröße ändern: