English Woman's Journal - Tomer Gardi erhält Preis der Leipziger Buchmesse für Roman "Eine runde Sache"

Tomer Gardi erhält Preis der Leipziger Buchmesse für Roman "Eine runde Sache"


Tomer Gardi erhält Preis der Leipziger Buchmesse für Roman "Eine runde Sache"
Tomer Gardi erhält Preis der Leipziger Buchmesse für Roman "Eine runde Sache"

Der israelische Schriftsteller Tomer Gardi ist für seinen Roman "Eine runde Sache" mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte das Buch am Donnerstag in ihrer Begründung als "Roman von hoher sprachlicher Präzision". Der Autor setzte sich mit seinem Werk über zwei Künstler gegen vier Mitbewerber durch.

Textgröße ändern:

Wirklichkeit und Fiktion prallten in dem Roman aufeinander, erklärte die Jury. Gardi spiele "kunstvoll" und "dreist" mit Lesegewohnheiten und Erwartungen an einen Roman. Er hinterfrage das Bedürfnis nach Korrektheit und Geradlinigkeit. Das in zwei Teile aufgeteilte Werk sei ein "Schelmenstück".

Den auf Deutsch verfassten ersten Teil erzähle der 48-Jährige in einer Kunstsprache - "mit eigenartiger Rechtschreibung und merkwürdigem Satzbau". Darin schicke er sich selbst als literarische Figur mit einem deutschen Schäferhund auf eine "surreal-abenteuerliche Odyssee". Im zweiten, auf Hebräisch verfassten Teil, geht es demnach um die wahre Geschichte des im 19. Jahrhundert lebenden indonesischen Malers Raden Saleh, der von Java durch Europa und zurück nach Asien reist.

In der Kategorie Übersetzung gewann in diesem Jahr Anne Weber für ihre Übertragung des Buchs "Nevermore" der französischen Autorin Cécile Wajsbrot. Den Preis in der Kategorie Sachbuch/Essayistik erhielt Uljana Wolf für ihr Werk "Etymologischer Gossip. Essays und Reden".

B.Mclean--EWJ

Empfohlen

Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt bisher unbekanntes Rembrandt-Gemälde

Spektakuläre Entdeckung in den Niederlanden: Das Rijksmuseum in Amsterdam hat ein bisher unbekanntes Gemälde des niederländischen Meisters Rembrandt entdeckt. Das Museum teilte am Montag mit, dank fortschrittlichster Scanner-Technik und Stilanalysen hätten die Wissenschaftler nachweisen können, dass das Gemälde "Vision von Zacharias im Tempel" aus dem Jahr 1633 ein echter Rembrandt sei. Als Langzeitleihgabe soll es nun ab Mittwoch im Rijksmuseum ausgestellt werden.

Weitere Aufsichtsratssitzung zur Zukunft der Berlinale am Mittwoch

Die Gespräche über die Zukunft der Berlinale und Intendantin Tricia Tuttle sollen in dieser Woche fortgeführt werden. Am Mittwoch finde eine weitere Aufsichtsratssitzung der Berlinale Träger-Gesellschaft statt, verkündete der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, am Montag in Berlin. "Es wird dort einen Austausch geben über die künftige Zusammenarbeit."

Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt neues Rembrandt-Gemälde

Spektakuläre Entdeckung in den Niederlanden: Kunstexperten des Rijksmuseums in Amsterdam haben das Gemälde "Vision von Zacharias im Tempel" eindeutig dem niederländischen Meister Rembrandt zuordnen können. Das Museum teilte am Montag mit, dank fortschrittlichster Scanner-Technik und Stilanalysen hätten die Wissenschaftler nachweisen können, dass das Gemälde aus dem Jahr 1633 ein echter Rembrandt sei. Als Langzeitleihgabe soll es nun ab Mittwoch im Rijksmuseum ausgestellt werden.

Film "Blood & Sinners" gewinnt wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft

Der für die Rekordzahl von 16 Oscars nominierte Film "Blood & Sinners" hat zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung den wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA eingeheimst. Bei der Gala in Los Angeles wurde am Sonntagabend das gesamte Filmteam mit dem Actors Award ausgezeichnet. Hollywood-Star Harrison Ford wurde für sein Lebenswerk geehrt.

Textgröße ändern: