English Woman's Journal - Frauen raubt Familienzwist den Schlaf - Männern eher die Vereinsniederlage

Frauen raubt Familienzwist den Schlaf - Männern eher die Vereinsniederlage


Frauen raubt Familienzwist  den Schlaf - Männern eher die Vereinsniederlage
Frauen raubt Familienzwist den Schlaf - Männern eher die Vereinsniederlage / Foto: SEBASTIAN WIDMANN - AFP/Archiv

Familienzwist und Ärger im Job rauben Frauen den Schlaf, während Männer nach einer Niederlage ihres Lieblingsvereins nachts schlechter zur Ruhe kommen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts OnePoll, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Befragt wurden bundesweit etwa 4000 Menschen zu ihrer Schlafqualität.

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Häufiger den Schlaf raubt Frauen zu 55 Prozent demnach Familienstreit, während dies 30 Prozent der Männer zusetzt. Probleme mit der Arbeit lassen 44 Prozent der Frauen und 28 Prozent der Männer schlecht schlafen, beunruhigende Nachrichten zum Weltgeschehen lassen 26 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer abends länger wach liegen.

Umgekehrt ist es, wenn der Lieblingssportverein eine Pleite kassiert. Daran arbeiten sich männliche Fans mit neun Prozent nachts weitaus häufiger ab als weibliche Fans mit drei Prozent, wie die Umfrage im Auftrag des Hotelbetreibers Premier Inn zeigt.

Auch die eigene finanzielle Situation hat demnach Auswirkungen auf den Schlaf. Während 22 Prozent der Befragten mit monatlichem Nettoeinkommen unter 2000 Euro angeben, abends nicht gut einschlafen zu können, sinkt dieser Wert mit steigenden Beträgen.

Bei Einkommen zwischen 2000 und 3000 Euro haben nur 15 Prozent Einschlafprobleme und bei 3000 bis 4000 Euro netto im Monat 13 Prozent. Bei mindestens 4000 Euro netto im Monat berichtet mit neun Prozent weniger als jeder Zehnte über Einschlafprobleme.

Grundsätzlich setzt schlechter Schlaf Frauen stärker zu als Männern. Sie liegen abends länger wach (23 zu zwölf Prozent), wälzen im Bett öfter Probleme (24 zu 13 Prozent) und leiden stärker unter Albträumen (19 zu elf Prozent).

Frauen kommen morgens auch schlechter in die Gänge (25 zu 14 Prozent). Zudem sind sie laut Umfrage tagsüber unkonzentrierter (38 zu 20 Prozent) und fühlen sich weniger leistungsfähig (47 zu 25 Prozent).

N.M.Shaw--EWJ

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