English Woman's Journal - Hongkong will "bald" über weitere Corona-Lockerungen entscheiden

Hongkong will "bald" über weitere Corona-Lockerungen entscheiden


Hongkong will "bald" über weitere Corona-Lockerungen entscheiden
Hongkong will "bald" über weitere Corona-Lockerungen entscheiden / Foto: Peter PARKS - AFP

Die Regierung von Hongkong plant nach eigenen Angaben eine weitere Lockerung der Corona-Beschränkungen. "Wir wünschen uns eine geordnete Öffnung", sagte der Regierungschef der chinesischen Sonderverwaltungszone, John Lee, am Dienstag vor Journalisten. Hongkong strebe eine größtmögliche internationale Anbindung an - "vorausgesetzt, wir können die Entwicklung der Pandemie kontrollieren", sagte Lee. Die Entscheidung zum weiteren Vorgehen werde "bald" getroffen und bekanntgegeben.

Textgröße ändern:

Im August hatte Hongkong bereits die Dauer der Hotel-Quarantäne für Einreisende aus dem Ausland von einer Woche auf drei Tage verkürzt. Die Bevölkerung, Wirtschaftsverbände und Gesundheitsexperten hatten jedoch weitere Lockerungen gefordert.

Neben der Quarantäne hält Hongkong derzeit weiterhin an einer weitgehenden Maskenpflicht sowie einem Verbot von öffentlichen Zusammenkünften von mehr als vier Menschen fest.

Örtliche Medien hatten in den vergangenen Wochen bereits von einer geplanten Abschaffung der Hotel-Quarantäne berichtet. Die Regierung bestätigte dies am Dienstag zwar nicht, Lees Äußerungen deuten jedoch auf weitere geplante Öffnungen hin.

Die massiven Einschränkungen aufgrund der Pandemie belasteten die Wirtschaft des Landes stark und lösten eine Abwanderung von Fachkräften aus. Hongkong befindet sich in einer Rezession. Es wird befürchtet, dass das Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf rund 12,7 Milliarden Euro steigen könnte - damit wäre es doppelt so hoch wie ursprünglich geschätzt.

Hongkong hat während der gesamten Corona-Pandemie, wie China, eine strikte Null-Covid-Strategie verfolgt. Anders als auf dem Festland hatten sich die meisten Einwohner der Sonderverwaltungszone jedoch bereits zu Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert. Hongkong hat eine der höchsten Todesraten durch das Coronavirus weltweit.

P.Munro--EWJ

Empfohlen

AfD scheitert mit Organklage gegen frühere 2G+-Regelung in Bundestag

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Organklage von AfD-Vertretern gegen die während der Coronapandemie im Januar 2022 geltende sogenannte 2G+-Regelung im Bundestag verworfen. Die Maßnahme sei "zur Sicherung der Arbeits- und Funktionsfähigkeit" des Parlaments seinerzeit gerechtfertigt gewesen, entschied das Gericht in seinem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Zwei mit der Organklage verbundene Eilanträge hatte das Bundesverfassungsgericht bereits 2022 verworfen. (Az. 2 BvE 1/22)

"Routinemäßiger Eingriff": Wirtschaftsministerin Reiche wird in Sommerpause operiert

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nutzt die parlamentarische Sommerpause für mindestens eine Operation. "Ministerin Reiche wird sich in der Sommerpause mindestens einem medizinischen routinemäßigen Eingriff unterziehen", teilte ihre Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit. Eigentlich sei der Eingriff bereits für die Osterzeit geplant gewesen, die Ministerin habe sie jedoch "wegen der intensiven Regierungsarbeit verschoben". Einzelheiten zu dem geplanten Eingiff nannte die Sprecherin nicht.

Spanien will Rauchen auf öffentlichen Terrassen und Stränden verbieten

Die spanische Regierung hat einen Gesetzentwurf für ein Rauchverbot in öffentlichen Außenbereichen wie Café- und Restaurantterrassen, Parks und Stränden beschlossen. Ziel des Gesetzes sei es, das bereits geltende Rauchverbot für Innenräumen auszuweiten, "um die öffentliche Gesundheit besser zu schützen und auf eine tabakfreie Generation hinzuwirken", sagte Gesundheitsministerin Mónica García nach der Billigung des Entwurfs durch das Kabinett am Dienstag vor Journalisten.

Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind 2024 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Verweis auf erstmalige entsprechende Berechnungen mit. Nominal - also in jeweiligen Preisen - waren sie im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent gestiegen. Insgesamt hatten die Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 bei 538,2 Milliarden Euro gelegen.

Textgröße ändern: