English Woman's Journal - Bericht: Ärzte haben 1,6 Millionen Dosen Omikron-Impfstoff bestellt

Bericht: Ärzte haben 1,6 Millionen Dosen Omikron-Impfstoff bestellt


Bericht: Ärzte haben 1,6 Millionen Dosen Omikron-Impfstoff bestellt
Bericht: Ärzte haben 1,6 Millionen Dosen Omikron-Impfstoff bestellt / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Die Arztpraxen in Deutschland haben laut einem Bericht in der zurückliegenden Woche gut 1,6 Millionen Dosen der an die Omikron-Subvariante BA.1 angepassten Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna bestellt. Das berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Angaben des Zentralinstituts für die Kassenärztlichen Versorgung (ZI). Das Bundesgesundheitsministerium hat 14 Millionen Dosen der neuen Impfstoffe gekauft.

Textgröße ändern:

Davon bestellten laut "Handelsblatt" bisher 23.500 Arztpraxen knapp 225.000 Ampullen des Vakzins von Biontech/Pfizer, was rund 1,35 Millionen Dosen entspricht. Vom neuen Moderna-Impfstoff bestellten demnach rund 3500 Praxen knapp 55.000 Ampullen, was etwa 275.000 Dosen entspricht. Dies sei zwar nur ein kleiner Teil der vom Gesundheitsministerium georderten Impfdosen, aber sechs Mal mehr als die von den Praxen in der Vorwoche bestellten Impfstoffe.

"Die Vertragsärzte nehmen den Aufruf ernst, den Impfschutz der Impfwilligen mit Blick auf den Herbst aufzufrischen", sagte ZI-Chef Dominik Stillfried dem "Handelsblatt". Allerdings sei derzeit "die Impfnachfrage der Patienten auch aufgrund millionenfacher Infektionen aus der letzten Welle natürlich gering". Zudem sei es Anfang September "noch recht früh für eine Impfung, die bis ins Frühjahr schützen soll", sagte Stillfried weiter. Gleichwohl werde man sehen müssen, "wie es gelingt die Impfbereitschaft der Risikopatienten in den nächsten Wochen anzuregen".

Die angepassten Impfstoffe waren Ende vergangener Woche für die Europäische Union zugelassen worden. Allerdings sind mittlerweile weltweit die neueren Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 vorherrschend. Biontech/Pfizer und Moderna haben auch die Zulassung dafür angepasster Impfstoffe bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) beantragt, die Ende September oder Anfang Oktober darüber entscheiden könnte.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

AfD scheitert mit Organklage gegen frühere 2G+-Regelung in Bundestag

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Organklage von AfD-Vertretern gegen die während der Coronapandemie im Januar 2022 geltende sogenannte 2G+-Regelung im Bundestag verworfen. Die Maßnahme sei "zur Sicherung der Arbeits- und Funktionsfähigkeit" des Parlaments seinerzeit gerechtfertigt gewesen, entschied das Gericht in seinem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Zwei mit der Organklage verbundene Eilanträge hatte das Bundesverfassungsgericht bereits 2022 verworfen. (Az. 2 BvE 1/22)

"Routinemäßiger Eingriff": Wirtschaftsministerin Reiche wird in Sommerpause operiert

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nutzt die parlamentarische Sommerpause für mindestens eine Operation. "Ministerin Reiche wird sich in der Sommerpause mindestens einem medizinischen routinemäßigen Eingriff unterziehen", teilte ihre Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit. Eigentlich sei der Eingriff bereits für die Osterzeit geplant gewesen, die Ministerin habe sie jedoch "wegen der intensiven Regierungsarbeit verschoben". Einzelheiten zu dem geplanten Eingiff nannte die Sprecherin nicht.

Spanien will Rauchen auf öffentlichen Terrassen und Stränden verbieten

Die spanische Regierung hat einen Gesetzentwurf für ein Rauchverbot in öffentlichen Außenbereichen wie Café- und Restaurantterrassen, Parks und Stränden beschlossen. Ziel des Gesetzes sei es, das bereits geltende Rauchverbot für Innenräumen auszuweiten, "um die öffentliche Gesundheit besser zu schützen und auf eine tabakfreie Generation hinzuwirken", sagte Gesundheitsministerin Mónica García nach der Billigung des Entwurfs durch das Kabinett am Dienstag vor Journalisten.

Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind 2024 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Verweis auf erstmalige entsprechende Berechnungen mit. Nominal - also in jeweiligen Preisen - waren sie im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent gestiegen. Insgesamt hatten die Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 bei 538,2 Milliarden Euro gelegen.

Textgröße ändern: