English Woman's Journal - Familie von US-Arzt mit Ebola wird ebenfalls in Berliner Charité gebracht

Familie von US-Arzt mit Ebola wird ebenfalls in Berliner Charité gebracht


Familie von US-Arzt mit Ebola wird ebenfalls in Berliner Charité  gebracht
Familie von US-Arzt mit Ebola wird ebenfalls in Berliner Charité gebracht / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Nach der Aufnahme eines mit Ebola infizierten US-Arztes werden auch fünf Familienmitglieder des Mannes nach Berlin gebracht. Die US-Regierung habe ein Hilfeersuchen zur Aufnahme der Ehefrau und von vier Kindern gestellt, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch mit. Sie hielten sich demnach zuvor gleichfalls in der Demokratischen Republik Kongo auf und sollen nun wie der Arzt in eine Sonderisolierstation der Berliner Charité kommen.

Textgröße ändern:

US-Außenminister Marco Rubio dankte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und den "Freunden in Deutschland für ihre schnelle Hilfe bei der Versorgung der von dem Ebola-Ausbruch betroffenen Amerikaner". Er fügte im Onlinedienst X hinzu: "Wir sind dankbar für Ihre Partnerschaft."

Der US-Mediziner war in der Nacht zum Mittwoch in der Berliner Charité zur Behandlung aufgenommen worden. Laut der christlichen US-Hilfsorganisation Serge handelt es sich um ihren Arzt Peter Stafford, der mit seiner Familie in der Demokratischen Republik Kongo lebte.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte am Montag erklärt, ein US-Bürger habe sich bei "seiner Arbeit in der Demokratischen Republik Kongo" mit Ebola infiziert. Er habe im Laufe des Wochenendes Symptome entwickelt und sei am Sonntagabend positiv auf das Virus getestet worden.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte wegen der Epidemie am Wochenende eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen - ihre zweithöchste Alarmstufe. Im Kongo gibt es laut WHO inzwischen fast 600 Verdachtsfälle, darunter auch 139 Todesfälle. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus zeigte sich "zutiefst besorgt" über das "Ausmaß und die Geschwindigkeit" der Ebola-Ausbreitung.

F.McKenzie--EWJ

Empfohlen

Pharmabranche befürchtet Liefer-Engpässe

Die Pharmabranche warnt aufgrund von steigenden Beschaffungskosten vor Liefer-Engpässen bei Medikamenten. Der Verband Pharma Deutschland teilte am Freitag mit, dass Mitgliedsunternehmen von einer deutlich schwieriger und teurer gewordenen Beschaffung berichten. So gebe es "massiv steigende Kosten" bei der Lieferung von Roh- und Hilfsstoffen sowie der Beschaffung von Verpackungsmaterialien. Dazu tragen demnach auch die Kriege in der Ukraine und dem Iran bei.

Heftige Kritik von Städtetag und Pflegerat an Warkens Reformplänen

Der Deutsche Städtetag und der Deutsche Pflegerat haben die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vorgelegten Pläne für eine Pflegereform scharf kritisiert. Der Entwurf sei "ein Schlag ins Gesicht der Kommunen" und führe zu einer zusätzlichen Belastung in Milliardenhöhe, sagte Städtetag-Präsident Burkhard Jung der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). "Dieser Entwurf muss komplett vom Tisch." Der Pflegerat kritisierte die Reformpläne als reines Sparprogramm.

Pharmakonzerne wollen Investitionen in Deutschland kürzen

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will seine ursprünglich geplante 2,3-Milliarden-Euro-Investition zur Herstellung von Abnehmspritzen im rheinland-pfälzischen Alzey um die Hälfte kürzen. Die für Deutschland gestrichenen Investitionen dürften nun nach Pennsylvania in die USA gehen – oder an einen komplett neuen Standort, sagte Konzernchef Dave Ricks dem "Handelsblatt". Auch das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim streicht dem Blatt zufolge Investitionen in Deutschland. Hintergrund sollen die Sparpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sein.

Pharmakonzern wollen Investitionen in Deutschland kürzen

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will seine ursprünglich geplante 2,3-Milliarden-Euro-Investition zur Herstellung von Abnehmspritzen im rheinland-pfälzischen Alzey um die Hälfte kürzen. Die für Deutschland gestrichenen Investitionen dürften nun nach Pennsylvania in die USA gehen – oder an einen komplett neuen Standort, sagte Konzernchef Dave Ricks dem "Handelsblatt". Auch das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim streicht dem Blatt zufolge Investitionen in Deutschland. Hintergrund sollen die Sparpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sein.

Textgröße ändern: