English Woman's Journal - Hantavirus: Deutsche Passagiere werden in vier Bundesländer gebracht

Hantavirus: Deutsche Passagiere werden in vier Bundesländer gebracht


Hantavirus: Deutsche Passagiere werden in vier Bundesländer gebracht

Nach dem Ausbruch des tödlichen Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" sollen vier deutsche Passagier am Montag von Frankfurt am Main nach Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Schleswig-Holstein gebracht werden. Die Beförderung werde von den jeweiligen Bundesländern beziehungsweise Kommunen übernommen, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Morgen in Berlin mit. Sie seien alle "vollständig ohne Symptome", hieß es.

Textgröße ändern:

Die vier Deutschen waren am Sonntag gemeinsam mit weiteren Betroffenen in einer niederländischen Maschine von der spanischen Kanareninsel Teneriffa in Eindhoven gelandet. Laut Bundesgesundheitsministerium wurden sie anschließend in das Frankfurter Universitätsklinikum gebracht, wo sie in der Nacht zum Montag eintrafen. In ihren Heimatregionen sind dann die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig.

Laut Bundesministerium steht zu erwarten, "dass die Kontaktpersonen an ihren Wohnorten in häusliche Quarantäne abgesondert werden", wegen der langen Inkubationszeit voraussichtlich für bis zu 45 Tage. "Während der nächsten Wochen werden die Kontaktpersonen kontinuierlich und engmaschig auf Symptome überwacht - über Details entscheidet das zuständige Gesundheitsamt", hieß es weiter.

Drei Passagiere des Schiffs waren in den vergangenen Wochen am Hantavirus gestorben, darunter eine Deutsche. Eine weitere Deutsche, die mit ihr Kontakt hatte und bereits vor einigen Tagen von Bord geholt wurde, wurde in der vergangenen Woche im Universitätsklinikum Düsseldorf negativ auf das Hantavirus getestet. Gegen das schwere Atemwegserkrankungen verursachende Virus gibt es keine Impfung und auch keine Behandlung.

Ch.Thomson--EWJ

Empfohlen

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Facharzttermine: Unionsfraktionschef Frei will kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, dringt auf kürzere Wartezeiten auf einen Facharzttermin für gesetzlich Versicherte. Manches im Gesundheitssystem werde als ungerecht empfunden oder sei tatsächlich ungerecht, sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). "Darum müssen wir uns kümmern. Ein Beispiel sind die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine."

Nach Lungenkrebs-OP: Papst Leo XIV. wird am Samstag aus Klinik entlassen

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation kann Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen. "Unter Berücksichtigung der Blutuntersuchungen, des heute Morgen angefertigten Röntgenbildes des Brustkorbs und der klinischen Gesamtbewertung ist der Heilige Vater als entlassungsfähig eingestuft worden", hieß es in einer vom Vatikan verbreiteten Mitteilung der behandelnden Ärzte. Der Papst werde am frühen Nachmittag in den Vatikan zurückkehren.

GKV-Chef kritisiert Benachteiligung gesetzlich Versicherter bei Arztterminen

Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen, Oliver Blatt, hat gefordert, gesetzlich Versicherte bei der Vergabe von Arztterminen besserzustellen. Die 75 Millionen gesetzlich Versicherten finanzierten den allergrößten Teil der ärztlichen Honorare, sagte Blatt den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Trotzdem würden sie bei der Terminvergabe häufig gegenüber Privatpatienten benachteiligt. Das sei eine "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Textgröße ändern: