English Woman's Journal - Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro verlässt nach Lungenentzündung Intensivstation

Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro verlässt nach Lungenentzündung Intensivstation


Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro verlässt nach Lungenentzündung Intensivstation
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro verlässt nach Lungenentzündung Intensivstation / Foto: Sergio Lima - AFP/Archiv

Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro hat nach einer Besserung der Symptome einer Lungenentzündung die Intensivstation verlassen. Nach einer Verbesserung der Infektionswerte sei ihr Ehemann in eine "Station für halbintensivmedizinische Versorgung" verlegt worden, teilte Bolsonaros Ehefrau Michelle am Montag im Onlinedienst Instagram mit. Bolsonaros Ärzte erklärten, seine Nierenfunktion habe sich weiter verbessert und er spreche gut auf die Antibiotika-Behandlung an.

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Bolsonaro war am Freitag zum wiederholten Mal seit seinem Haftantritt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er wurde mit einer Lungenentzündung auf die Intensivstation gebracht.

Dem Krankenhaus zufolge stammt Bolsonaros Lungenentzündung von einer sogenannten Fremdkörperaspiration. Dabei gelangt Mageninhalt wie beispielsweise Nahrung in die Atemwege statt in die Speiseröhre. Das ist für den wegen eines Putschversuchs zu einer 27-jährigen Freiheitsstrafe verurteilten Ex-Staatschef ein häufiges Problem. Er leidet unter den Folgen einer Messerattacke, die während des Wahlkampfs 2018 auf ihn verübt wurde. In der Folge musste er mehrfach operiert werden.

Der rechtsradikale Politiker hatte das größte lateinamerikanische Land von 2019 bis 2022 regiert. Im vergangenen September wurde er schuldig gesprochen, seine Anhänger zur Erstürmung des Obersten Gerichts, des Präsidentenpalastes und des Kongresses in Brasília am 8. Januar 2023 angestiftet zu haben. Demnach versuchte er, einen Putsch zu organisieren, um seine Wahlniederlage gegen seinen linksgerichteten Nachfolger Luiz Inácio Lula da Silva zu kippen.

Der Oberste Gerichtshof Brasiliens hat mehrere Anträge Bolsonaros zurückgewiesen, seine Strafe unter Hausarrest zu verbüßen.

K.Marshall--EWJ

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