English Woman's Journal - Lauterbach: Im September haben wir angepasste Corona-Impfstoffe

Lauterbach: Im September haben wir angepasste Corona-Impfstoffe


Lauterbach: Im September haben wir angepasste Corona-Impfstoffe
Lauterbach: Im September haben wir angepasste Corona-Impfstoffe / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geht davon aus, dass zum Herbstbeginn Impfstoffe mit Anpassung an die neuen Corona-Varianten zur Verfügung stehen werden. "Im September werden wir angepasste Impfstoffe haben", sagte er am Freitag in der ARD. Es habe hier Verzögerungen gegeben, "aber die gute Nachricht ist: Sie kommen." Die angepassten Impfstoffe würden das Risiko einer Corona-Ansteckung "deutlich" senken.

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Auf die Frage, wann Corona-Impfstoffe für Kinder unter fünf Jahren zur Verfügung stehen würden, verwies Lauterbach auf die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA). Er könne nicht sagen, wann diese eine Zulassungsentscheidung treffe, er hoffe aber, dass dies "schnell" passieren werde. Die Datenlage für die entsprechenden Impfstoffe sei "eigentlich sehr gut". Bisher gibt es in der EU nur für Menschen ab fünf Jahren zugelassene Corona-Impfstoffe.

Lauterbach äußerte sich auch zur Frage einer vierten Corona-Impfung. Hier war der Eindruck entstanden, er empfehle eine solche zweite Auffrischungsimpfung generell auch jüngeren Menschen, was auf Kritik stieß. Dies sei aber eine "falsche Darstellung" seiner Meinung, sagte der Minister. Für Menschen unter 60 könne die vierte Impfung lediglich in bestimmten Fällen sinnvoll sein, insbesondere wenn sie "ganz viele Kontakte" hätten.

Als Beispiele nannte Lauterbach Menschen, die in einer Bar oder in einer Werkhalle arbeiten. Diese sollten mit ihrem Hausarzt über einen mögliche zweiten Booster sprechen. Auch er selbst habe schon die vierte Impfung bekommen, weil er viele Kontakte habe und sein Risiko für eine Infektion daher "sehr hoch" sei, sagte der 59-Jährige. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die vierte Impfung derzeit für Menschen über 70, Vorerkrankte und Pflegepersonal.

N.Steward--EWJ

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