English Woman's Journal - Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung"

Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung"


Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung"
Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung" / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP

Sturmtief "Elli" und das extreme Winterwetter der vergangenen Tage haben Krankenhäuser bundesweit stark gefordert. "Eis und Schnee haben uns in den vergangenen Tagen auch in den Notaufnahmen extrem belastet", sagte Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Wir haben eine große Zahl an Fußgänger-Unfällen gesehen – überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen, aber auch mit schweren Verkehrsunfällen durch glatte Straßen".

Textgröße ändern:

Für die Arztpraxen war die Lage dem Hausärzteverband zufolge bislang gut beherrschbar. "Vieles konnte direkt in unseren Praxen behandelt werden, in einigen Fällen mussten die Patientinnen und Patienten in die Kliniken überwiesen werden", sagte Markus Beier, Bundesvorsitzender des Hausärzteverbandes, der "Rheinischen Post". Er fügte jedoch hinzu: "Wir rechnen damit, dass die kommenden Tage und Wochen verstärkt Patientinnen und Patienten, die aufgrund von Stürzen in den Notaufnahmen behandelt wurden, zur Nachbehandlung in unseren Praxen vorstellig werden."

"Elli" war am Freitag auf Deutschland getroffen, starker Sturm und teils starke Schneefälle sorgten für massive Beeinträchtigungen. Der Bahnverkehr in Norddeutschland war erheblich gestört. Bundesweit gab es Behinderungen auf Autobahnen und anderen Straßen. Autos fuhren sich fest, blieben liegen oder rutschten in Leitplanken. Vielerorts waren Einsatzkräfte von Feuerwehren, Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk und Abschleppdienste im Großeinsatz, um die Betroffenen zu befreien.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

"Routinemäßiger Eingriff": Wirtschaftsministerin Reiche wird in Sommerpause operiert

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nutzt die parlamentarische Sommerpause für mindestens eine Operation. "Ministerin Reiche wird sich in der Sommerpause mindestens einem medizinischen routinemäßigen Eingriff unterziehen", teilte ihre Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit. Eigentlich sei der Eingriff bereits für die Osterzeit geplant gewesen, die Ministerin habe sie jedoch "wegen der intensiven Regierungsarbeit verschoben". Einzelheiten zu dem geplanten Eingiff nannte die Sprecherin nicht.

Spanien will Rauchen auf öffentlichen Terrassen und Stränden verbieten

Die spanische Regierung hat einen Gesetzentwurf für ein Rauchverbot in öffentlichen Außenbereichen wie Café- und Restaurantterrassen, Parks und Stränden beschlossen. Ziel des Gesetzes sei es, das bereits geltende Rauchverbot für Innenräumen auszuweiten, "um die öffentliche Gesundheit besser zu schützen und auf eine tabakfreie Generation hinzuwirken", sagte Gesundheitsministerin Mónica García nach der Billigung des Entwurfs durch das Kabinett am Dienstag vor Journalisten.

Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind 2024 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Verweis auf erstmalige entsprechende Berechnungen mit. Nominal - also in jeweiligen Preisen - waren sie im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent gestiegen. Insgesamt hatten die Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 bei 538,2 Milliarden Euro gelegen.

TV-Legende Thomas Gottschalk ist "momentan krebsfrei"

Fernsehlegende Thomas Gottschalk ist nach eigenen Angaben "momentan krebsfrei". Dies hätten ihm die Ärzte mitgeteilt, sagte der 76-Jährige der "Bild"-Zeitung. Die jüngste Untersuchung habe ergeben, dass er keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe, sagte Gottschalk. "Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann."

Textgröße ändern: