English Woman's Journal - Alkohol erst ab 18 Jahren: Knappe Mehrheit in KKH-Umfrage dafür

Alkohol erst ab 18 Jahren: Knappe Mehrheit in KKH-Umfrage dafür


Alkohol erst ab 18 Jahren: Knappe Mehrheit in KKH-Umfrage dafür
Alkohol erst ab 18 Jahren: Knappe Mehrheit in KKH-Umfrage dafür / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Eine knappe Mehrheit der Deutschen befürwortet einer Umfrage zufolge Alkoholkonsum erst ab 18 Jahren. In einer am Donnerstag von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) in Hannover veröffentlichten Befragung sprachen sich 52 Prozent dafür aus, den Kauf und Konsum von Bier, Wein und weinhaltigen Getränken erst mit Erreichen der Volljährigkeit zuzulassen. Bisher ist dies in Deutschland bereits ab 16 Jahren regulär erlaubt.

Textgröße ändern:

Eine Abschaffung des sogenannten begleiteten Trinkens ab 14 Jahren befürworten demnach 65 Prozent der Befragten. Die seit 1952 im Jugendschutzgesetz verankerte Regelung erlaubt es bereits 14-Jährigen, in Begleitung eines Erziehungsberechtigten Bier, Wein und weinhaltige Getränke zu konsumieren – sowohl in Gaststätten als auch in der Öffentlichkeit.

35 Prozent der befragten 18- bis 70-Jährigen würden zudem die Werbung für alkoholische Getränke ganz verbieten. Weitere 32 Prozent sind zumindest für stärkere Einschränkungen. 31 Prozent halten dagegen die bisher geltenden Mindeststandards mit Blick auf den Jugendschutz für ausreichend. Diese besagen unter anderem, dass Alkoholwerbung nicht gezielt Kinder und Jugendliche ansprechen darf. Forsa befragte im Auftrag der KKH rund tausend Menschen zwischen 18 und 70 Jahren.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus

Die Kassenärzte in Deutschland erwarten, dass gesetzlich Versicherte ab kommendem Jahr deutlich länger auf einen Arzttermin als bisher warten müssen. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, verwies dazu in der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) auf die Kürzung von Mitteln für die ambulante Versorgung. Dadurch seien "mehr als 50 Millionen Termine" gestrichen worden. Die Terminnot werde sich daher weiter verschärfen, sagte Gassen.

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Facharzttermine: Unionsfraktionschef Frei will kürzere Wartezeiten für Kassenpatienten

Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, dringt auf kürzere Wartezeiten auf einen Facharzttermin für gesetzlich Versicherte. Manches im Gesundheitssystem werde als ungerecht empfunden oder sei tatsächlich ungerecht, sagte Frei dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). "Darum müssen wir uns kümmern. Ein Beispiel sind die oft langen Wartezeiten für Facharzttermine."

Nach Lungenkrebs-OP: Papst Leo XIV. wird am Samstag aus Klinik entlassen

Vier Tage nach seiner Lungenkrebsoperation kann Papst Leo XIV. am Samstag das Gemelli-Krankenhaus in Rom verlassen. "Unter Berücksichtigung der Blutuntersuchungen, des heute Morgen angefertigten Röntgenbildes des Brustkorbs und der klinischen Gesamtbewertung ist der Heilige Vater als entlassungsfähig eingestuft worden", hieß es in einer vom Vatikan verbreiteten Mitteilung der behandelnden Ärzte. Der Papst werde am frühen Nachmittag in den Vatikan zurückkehren.

Textgröße ändern: