English Woman's Journal - Ein Kind tot, sieben krank: Zwei Metzgereien in Frankreich geschlossen

Ein Kind tot, sieben krank: Zwei Metzgereien in Frankreich geschlossen


Ein Kind tot, sieben krank: Zwei Metzgereien in Frankreich geschlossen
Ein Kind tot, sieben krank: Zwei Metzgereien in Frankreich geschlossen / Foto: STEPHANE DE SAKUTIN - AFP/Archiv

Nach dem Tod eines zwölfjährigen Mädchens und der Erkrankung von sieben weiteren Kindern an Lebensmittelvergiftung haben die Behörden in Frankreich zwei Metzgereien geschlossen. Alle betroffenen Kinder hätten wenige Tage zuvor Fleisch oder Fleischprodukte einer der beiden Metzgereien im nordfranzösischen Ort Saint-Quentin gegessen, teilte die Präfektur des Départements Aisne am Freitag mit.

Textgröße ändern:

Ein Zusammenhang sei noch nicht belegt, erklärten die Behörden. Sie riefen aber dazu auf, kein Fleisch mehr aus den beiden Fleischereien zu essen. Die Laborergebnisse sollen Anfang kommender Woche vorliegen.

Seit dem 12. Juni waren in der Region acht Kinder mit Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Mehrere von ihnen litten an dem seltenen HU-Syndrom, das mit akutem Nierenversagen einhergeht. Die übrigen hatten blutigen Durchfall. Auslöser des HU-Syndroms sind häufig verdorbene Lebensmittel, etwa durch E.coli-Bakterien. Im Schnitt erkranken daran jährlich etwa 100 bis 165 Kinder in Frankreich.

N.Steward--EWJ

Empfohlen

Staatliche Gesundheitsleistungen für Beamte werden immer teurer

Die staatlichen Gesundheitsleistungen für Beamtinnen und Beamte in Form der sogenannten Beihilfe werden laut einer aktuellen Analyse immer teurer. 2024 betrugen die Kosten allein für den Bund 6,6 Milliarden Euro, wie der "Spiegel" am Donnerstag unter Berufung auf ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages berichtete. Dies waren demnach 14,8 Prozent mehr als im Jahr 2022.

Barmer-Umfrage: Nur knapp die Hälfte der über 14-Jährigen gegen HPV geimpft

Nur knapp die Hälfte der 14- bis 17-Jährigen in Deutschland ist gegen humane Papillomviren (HPV) geimpft. Das geht aus einer Umfrage der Krankenkasse Barmer hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Demnach haben 48 Prozent zumindest die Erstimpfung gegen HPV erhalten, das Hauptverursacher von Gebärmutterhalskrebs ist.

Kasse muss nach Magenverkleinerung nicht automatisch für Hautstraffung zahlen

Die Kostenübernahme für eine Magenverkleinerung führt nicht automatisch dazu, dass die Krankenkasse später auch die Kosten für eine Straffung der Bauchdecke oder der Brust übernehmen muss. Das muss sie nur im Einzelfall aus medizinischen Gründen, wie das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss entschied. (Az.: B 1 KR 15/24 B)

Krebs oder Diabetes: Rund ein Drittel meidet Informationen zu Krankheiten

Rund ein Drittel der Menschen geht Informationen zu schweren Krankheiten wie Krebs und Diabetes aus dem Weg. Das zeigt eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte Analyse des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Dazu gehört beispielsweise, Arztbesuche hinauszuzögern oder gar nicht erst wahrzunehmen, medizinische Tests zu meiden oder die Ergebnisse zu ignorieren und Aufklärungsmaterialien links liegen zu lassen.

Textgröße ändern: