English Woman's Journal - DAK: Ein Viertel mehr Krankschreibungen wegen Atemwegsinfekten in erstem Quartal

DAK: Ein Viertel mehr Krankschreibungen wegen Atemwegsinfekten in erstem Quartal


DAK: Ein Viertel mehr Krankschreibungen wegen Atemwegsinfekten in erstem Quartal
DAK: Ein Viertel mehr Krankschreibungen wegen Atemwegsinfekten in erstem Quartal / Foto: STEFANIE LOOS - AFP/Archiv

Die Krankenkasse DAK hat im ersten Quartal des Jahres 2025 rund ein Viertel mehr Krankschreibungen wegen Atemwegsinfekten registriert als im Vorjahr. Bezogen auf 100 erwerbstätige Versicherte verursachten Atemwegserkrankungen von Januar bis März 158 Fehltage und damit 31 mehr als im ersten Quartal 2024, wie die DAK am Montag in Hamburg mitteilte. Das entsprach einem Plus von 24 Prozent.

Textgröße ändern:

Insgesamt lag der Krankenstand laut DAK im ersten Quartal bei 6,0 Prozent, das waren 0,1 Prozentpunkte mehr als 2024. Außer bei Atemwegsinfekten gab es einen Rückgang bei fast allen anderen Erkrankungsgruppen.

So reduzierte sich bezogen auf 100 Versicherte die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen von 85 auf 82 Tage und wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen von 86 auf 80 Tage. Die Zahl der Ausfälle wegen Verletzungen reduzierte sich von 47 auf 43.

Für die Fehlzeitenanalyse wertete die Versicherung nach eigenen Angaben die Daten von 2,2 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten aus.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Ärztinnen-Netzwerk fordert zum Frauentag geschlechtsspezifische Medizinforschung

In der Gesundheitsforschung sollte nach Auffassung von Ärztinnen systematisch zwischen den Geschlechtern differenziert werden. Das fordert das Frauennetzwerk im Ärzteverband Hartmannbund anlässlich des internationalen Frauentags, der am Sonntag begangen wird. "Gleichbehandlung ist nicht automatisch eine gerechte oder wirksame Behandlung", erklärte die Sprecherin des Netzwerks, Iris Illing.

Private Krankenversicherung darf Arztrechnungen nicht für Vorsorgeprogramme auswerten

Eine private Krankenversicherung darf die eingereichten Arztrechnungen nicht ohne das Einverständnis der Versicherten analysieren, um so potenzielle Teilnehmer für Vorsorgeprogramme zu finden. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Freitag und verwies auf den hohen Schutz für sensible Gesundheitsdaten. Zuvor hatte der Datenschutzbeauftragte von Rheinland-Pfalz die Versicherung verwarnt. (Az. 6 C 7.24)

Arbeitgeber warnen vor Aufweichen von Krankenhausreform

Der Arbeitgeberverband BDA warnt vor einem Aufweichen der Ende 2024 beschlossenen Krankenhausreform. "Mit der weiteren Verwässerung der Krankenhausreform verschließt die Politik die Augen vor den Anpassungsnotwendigkeiten im stationären Bereich", erklärte Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter am Freitag in Berlin. "Länder und Krankenhäuser glauben Gewinner zu sein - Verlierer sind die Patienten und die Beitragszahler", kritisierte er mit Blick auf Änderungen des Reformgesetzes, die der Bundestag am Vormittag beschließen soll.

Bundestag entscheidet über Änderungen an Krankenhausreform

Der Bundestag berät am Freitag (Plenarsitzung ab 09.00 Uhr) abschließend über Änderungen an der Ende 2024 beschlossenen Krankenhausreform. Dabei geht es unter anderem um mehr Mitspracherechte für die Länder sowie Fristverlängerungen und zusätzliche Ausnahmeregeln insbesondere für kleinere Kliniken im ländlichen Raum. Zudem wird der Kostenanteil des Bundes zugunsten der Länder erhöht.

Textgröße ändern: