English Woman's Journal - Ryanair verringert Verlust deutlich

Ryanair verringert Verlust deutlich


Ryanair verringert Verlust deutlich
Ryanair verringert Verlust deutlich / Foto: Adrian DENNIS - AFP/Archiv

Der irische Billigflieger Ryanair hat seine Verluste wegen der Corona-Pandemie im zurückliegenden Geschäftsjahr bis Ende März stark verringern können. Unter dem Strich stand ein Minus von 355 Millionen Euro - im Vorjahr war es noch rund eine Milliarde Euro gewesen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Ryanair mit der Rückkehr in die Gewinnzone, wie die Airline am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Fluggesellschaft erwartet 165 Millionen Passagieren bis Ende März 2023. Das wären mehr als die 149 Millionen Menschen, die Ryanair vor Beginn der Pandemie beförderte. Der Umsatz im zurückliegenden Geschäftsjahr stieg um fast das Dreifache im Vorjahresvergleich auf 4,8 Milliarden Euro.

Trotz der hohen Inflation habe Ryanair die Ticketpreise gesenkt, erklärte das Unternehmen. Im Schnitt kostete ein Ticket demnach 27 Euro.

K.R.Jones--EWJ

Empfohlen

Krankenkassenverbände: Angebot qualitätsgeprüfter Präventionskurse wächst

Das Angebot qualitätsgeprüfter Präventionskurse der Krankenkassen ist gewachsen. 2025 wurden von der Zentralen Prüfstelle Prävention rund 4500 mehr Kursangebote zertifiziert als im Vorjahr, wie die Verbände der Krankenkassen am Mittwoch mitteilten. Insgesamt wurden in dem Jahr 45.000 Präventionsangebote und rund 6000 neue Kursleitungen zertifiziert.

Krankenkasse: Ein Drittel von Beschäftigten kann nicht von Arbeit abschalten

Einer Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) zufolge kann ein Drittel der Beschäftigten nicht von der Arbeit abschalten. 42 Prozent fühlen sich oft abgearbeitet und verbraucht, wie die TK in ihrem am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten sogenannten Stressreport mitteilte. Rund ein Viertel schafft es auch im Urlaub nicht, richtig abzuschalten. Bei 29 Prozent leide das Sozialleben - Familie und Freunde kämen zu kurz.

Hausärzteverband warnt Koalition vor Abschaffung der telefonischen Krankschreibung

In der Debatte um die Höhe des Krankenstandes in Deutschland haben die Hausärzte die Bundesregierung vor einer Abschaffung der telefonischen Krankschreibung gewarnt. "Alle bisherigen Auswertungen der Krankenkassen bestätigen, dass die telefonische Krankschreibung nicht zu einem höheren Missbrauch bei Krankschreibungen führt", sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Markus Beier, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Mittwoch). "Wer die telefonische Krankschreibung abschafft, der trägt die Verantwortung dafür, dass sich in Zukunft wieder unzählige Patientinnen und Patienten ohne Not in die Praxen schleppen müssen", mahnte der Mediziner.

"Hoch unanständig": DGB-Chefin kritisiert Debatte um Krankmeldungen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat scharfe Kritik an der Debatte um den möglichen Missbrauch telefonischer Krankschreibungen geübt. Es sei "hoch unanständig, in welchem Ausmaß krank gemeldete Beschäftigte unter Generalverdacht gestellt werden, als wären sie Drückeberger und Faulenzer", sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi am Dienstag in Berlin.

Textgröße ändern: