English Woman's Journal - Hexenschuss durch Schneeschippen: Orthopäden raten zu rückenschonender Haltung

Hexenschuss durch Schneeschippen: Orthopäden raten zu rückenschonender Haltung


Hexenschuss durch Schneeschippen: Orthopäden raten zu rückenschonender Haltung
Hexenschuss durch Schneeschippen: Orthopäden raten zu rückenschonender Haltung / Foto: STR - AFP/Archiv

Mediziner haben vor einem Hexenschuss und anderen Rückenleiden durch Schneeschippen gewarnt. Beim Schneeräumen werde der Rücken einer starken Belastung ausgesetzt, was viele Menschen unterschätzten, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie am Donnerstag in Berlin.

Textgröße ändern:

Untrainierte Muskeln könnten dabei im Kaltstart leicht verletzt werden. Durch falsche Drehungen, ruckartige Bewegungen oder das Heben zu schwerer Schneelasten drohten Zerrungen bis hin zur Blockierung von Wirbeln oder gar zum Hexenschuss. Das Arbeiten in gebückter Haltung belaste zudem in besonderer Weise den Rücken.

Orthopäden und Unfallchirurgen raten daher für ein rückenschonendes Schneeschippen zu einer leichten Schaufel mit ergonomischer Form, die Wirbelsäule und Gelenke entlaste. Zudem sollte Schnee besser geschoben statt gehoben werden. Beim Anheben einer vollbeladenen Schaufel sollte zumindest der Oberkörper gerade gehalten werden. Arbeiten in leichter Bekleidung ist demnach Gift, die Rückenmuskulatur sollte immer warm eingepackt sein.

S.Smith--EWJ

Empfohlen

Erster Ebola-Fall in Nigeria: Gefährlicher Bundibugyo-Virusstamm nachgewiesen

Der erste bestätigte Ebola-Fall in Nigeria geht laut den Gesundheitsbehörden auf den Bundibugyo-Virusstamm zurück, der bereits die aktuelle Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo verursacht hat. Zur Absicherung der Diagnose seien drei Molekulartests vorgenommen worden, sagte Olajumoke Babatunde, Direktorin der öffentlichen Labordienste am Nigerianischen Zentrum für Seuchenkontrolle und Prävention (NCDC), am Mittwoch im Anschluss an eine Dringlichkeitssitzung.

Ebola-Epidemie: Nigeria meldet ersten Fall

In der Ebola-Epidemie in Zentralafrika hat nun auch Nigeria einen ersten Fall gemeldet. Eine unlängst per Flugzeug aus Uganda eingereiste Frau sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden, teilte das Gesundheitsministerium des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas am Dienstag mit. Dort sei sie mehrere Tage behandelt worden, bevor sich die Diagnose bestätigt habe. Die Regierung forderte alle Gesundheitseinrichtungen des Landes zu "höchster Alarmbereitschaft" auf.

Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus

Die Kassenärzte in Deutschland erwarten, dass gesetzlich Versicherte ab kommendem Jahr deutlich länger auf einen Arzttermin als bisher warten müssen. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, verwies dazu in der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) auf die Kürzung von Mitteln für die ambulante Versorgung. Dadurch seien "mehr als 50 Millionen Termine" gestrichen worden. Die Terminnot werde sich daher weiter verschärfen, sagte Gassen.

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Textgröße ändern: