English Woman's Journal - Pfizer und Biontech beginnen klinische Studie für Omikron-Impfstoff

Pfizer und Biontech beginnen klinische Studie für Omikron-Impfstoff


Pfizer und Biontech beginnen klinische Studie für Omikron-Impfstoff
Pfizer und Biontech beginnen klinische Studie für Omikron-Impfstoff

Biontech und Pfizer haben den Beginn einer ersten klinischen Studie für einen speziellen Corona-Impfstoff gegen die Omikron-Variante bekanntgegeben. Die Studie sei "Teil der laufenden Bemühungen, die Wirksamkeit eines Omikron-basierten Impfstoffkandidaten" zu prüfen und den Bedarf zu ermitteln, teilten die Impfstoff-Hersteller aus Deutschland und den USA am Dienstag mit. Nach Angaben von Pfizer-Chef Albert Bourla könnte der Pharmariese die Zulassung für das Vakzin bereits bis März beantragen.

Textgröße ändern:

Die Booster-Impfung schütze zwar vor einer schweren Erkrankung durch die Omikron-Variante, erklärte die Leiterin der Impfstoffforschung bei Pfizer, Kathrin Jansen. Dennoch "sehen wir den Bedarf, uns auf einen nachlassenden Schutz oder das Aufkommen einer neuen Variante vorzubereiten", betonte sie.

Die beiden Unternehmen hätten daher einen spezifischen Impfstoff gegen Omikron mit einer längeren Schutzdauer entwickelt, hieß es in der Erklärung. Ziel sei ein variantenbasierter Impfstoff, "der vor Omikron einen ähnlichen Schutz bietet, wie wir ihn bei vorherigen Varianten beobachtet haben, der aber gleichzeitig länger anhält", erklärte Biontech-CEO Ugur Sahin.

An der Studie nehmen den Angaben zufolge 1420 gesunde Erwachsene im Alter zwischen 18 und 55 Jahren teil. Die Probanden werden in drei Gruppen aufgeteilt. Unterschieden wird zwischen Menschen, die bislang ungeimpft sind, und Menschen, die zwei oder drei Dosen des bisherigen Impfstoffs erhalten haben.

Die beiden Unternehmen gehen eigenen Angaben zufolge davon aus, im Jahr 2022 vier Milliarden Dosen ihres Vakzins herstellen zu können. Die erwartete Produktionsmenge werde sich bei einer notwendigen Anpassung des Impfstoffs nicht ändern.

P.Smid--EWJ

Empfohlen

Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind 2024 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Verweis auf erstmalige entsprechende Berechnungen mit. Nominal - also in jeweiligen Preisen - waren sie im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent gestiegen. Insgesamt hatten die Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 bei 538,2 Milliarden Euro gelegen.

TV-Legende Thomas Gottschalk ist "momentan krebsfrei"

Fernsehlegende Thomas Gottschalk ist nach eigenen Angaben "momentan krebsfrei". Dies hätten ihm die Ärzte mitgeteilt, sagte der 76-Jährige der "Bild"-Zeitung. Die jüngste Untersuchung habe ergeben, dass er keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe, sagte Gottschalk. "Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann."

Studie: Mindestvorgaben erzielen gewünschten Effekt bei komplexen Operationen

Mindestmengen für komplexe Operationen zeigen nach einer wissenschaftlichen Auswertung den gewünschten Effekt, dass dadurch immer mehr schwierige Eingriffe in immer weniger Kliniken vorgenommen werden. Das gelte vor allem für Operationen bei Brustkrebs oder Lungenkrebs, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Freitag mitteilte. Der sogenannte Qualitätsmonitor ist online einsehbar und wurde nun um die Daten aus dem Jahr 2024 ergänzt.

RKI: Vier Beschäftigte an Frankfurter Flughafen an Malaria erkrankt

Am Frankfurter Flughafen sind vier Beschäftigte an Malaria erkrankt. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag in Berlin mitteilte, ist davon auszugehen, dass die Infektionen von einer per Flug importierten Anophelesmücke stammen. Der Fall sei insofern besonders, als das in Deutschland fast ausschließlich Fernreisende von Malaria betroffen seien, die im Ausland infiziert wurden.

Textgröße ändern: