English Woman's Journal - Tag der Organspende mit zentraler Veranstaltung in Düsseldorf

Tag der Organspende mit zentraler Veranstaltung in Düsseldorf


Tag der Organspende mit zentraler Veranstaltung in Düsseldorf
Tag der Organspende mit zentraler Veranstaltung in Düsseldorf / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Zum Tag der Organspende wird am Samstag an die Dringlichkeit von Spenderorganen wie Herz, Niere oder Leber erinnert. Eine zentrale Veranstaltung in Düsseldorf unter dem Motto "Zeit, Zeichen zu setzen" soll Menschen überall in Deutschland dazu motivieren, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen. Geplant ist unter anderem ein ökumenischer Dankgottesdienst (10.30 Uhr). Zur offiziellen Eröffnungsveranstaltung (13.00 Uhr) wird auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet.

Textgröße ändern:

In Deutschland warten rund 8500 schwer kranke Menschen auf ein Spenderorgan. Im vergangenen Jahr sank die Zahl derjenigen, die ihre Organe nach dem Tod spendeten, auf 869. Als eine Ursache nennt die Deutsche Stiftung Organtransplantation die Auswirkungen der Coronapandemie und die daraus folgenden Krankenstände beim Klinikpersonal.

F.Stewart--EWJ

Empfohlen

Erster Ebola-Fall in Nigeria: Gefährlicher Bundibugyo-Virusstamm nachgewiesen

Der erste bestätigte Ebola-Fall in Nigeria geht laut den Gesundheitsbehörden auf den Bundibugyo-Virusstamm zurück, der bereits die aktuelle Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo verursacht hat. Zur Absicherung der Diagnose seien drei Molekulartests vorgenommen worden, sagte Olajumoke Babatunde, Direktorin der öffentlichen Labordienste am Nigerianischen Zentrum für Seuchenkontrolle und Prävention (NCDC), am Mittwoch im Anschluss an eine Dringlichkeitssitzung.

Ebola-Epidemie: Nigeria meldet ersten Fall

In der Ebola-Epidemie in Zentralafrika hat nun auch Nigeria einen ersten Fall gemeldet. Eine unlängst per Flugzeug aus Uganda eingereiste Frau sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden, teilte das Gesundheitsministerium des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas am Dienstag mit. Dort sei sie mehrere Tage behandelt worden, bevor sich die Diagnose bestätigt habe. Die Regierung forderte alle Gesundheitseinrichtungen des Landes zu "höchster Alarmbereitschaft" auf.

Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus

Die Kassenärzte in Deutschland erwarten, dass gesetzlich Versicherte ab kommendem Jahr deutlich länger auf einen Arzttermin als bisher warten müssen. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, verwies dazu in der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) auf die Kürzung von Mitteln für die ambulante Versorgung. Dadurch seien "mehr als 50 Millionen Termine" gestrichen worden. Die Terminnot werde sich daher weiter verschärfen, sagte Gassen.

Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln

Die schwarz-rote Koalition will bei der Vergabe von Facharztterminen an gesetzlich Versicherte mehr Gerechtigkeit schaffen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) kündigte am Wochenende Vorschläge von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) an, die für kürzere Wartezeiten sorgen sollen. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, kritisierte die bisherige Bevorzugung von Privatpatienten als "himmelschreiende Ungerechtigkeit".

Textgröße ändern: