English Woman's Journal - Pelés Töchter gehen von Rückkehr ihres Vaters aus dem Krankenhaus aus

Pelés Töchter gehen von Rückkehr ihres Vaters aus dem Krankenhaus aus


Pelés Töchter gehen von Rückkehr ihres Vaters aus dem Krankenhaus aus
Pelés Töchter gehen von Rückkehr ihres Vaters aus dem Krankenhaus aus / Foto: Miguel Schincariol - AFP

Die Töchter der brasilianischen Fußball-Legende Pelé haben Berichten widersprochen, wonach ihr Vater im Sterben liegt. Pelé werde aktuell wegen einer Lungenentzündung infolge einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt, sagte Kely Arantes Nascimento dem Fernsehsender Globo am Sonntag. "Wenn es ihm besser geht, kommt er nach Hause", versicherte sie. "Wir nehmen nicht im Krankenhaus Abschied."

Textgröße ändern:

Der 82-jährige Pelé befindet sich seit dem vergangenen Dienstag in einem Krankenhaus in São Paulo. Zunächst hieß es, es handele sich um eine Routine-Untersuchung im Zusammenhang mit seiner Darmkrebs-Erkrankung. Dann berichteten die Zeitung "Folha de São Paulo" und Sender ESPN Brazil, Pelé spreche nicht mehr auf die Chemotherapie an und werde nun palliativmedizinisch betreut.

Pelés Tochter Flavia Arantes Nascimento wies die Berichte zurück. Es sei "wirklich unfair" zu sagen, ihr Vater leide an Krebs "im Endstadium", sagte sie Globo. "So ist es nicht, glauben Sie uns." Ihre Familie sei es leid, Beileidsbekundungen zu erhalten. Ihr Vater liege nicht auf der Intensivstation und die Krebstherapie "liefert Ergebnisse".

Am Sonntag hatten sich mehr als hundert besorgte Fans des dreimaligen Weltmeisters vor dem Krankenhaus in São Paulo versammelt. Sie bildeten einen Kreis und hielten sich an den Händen, während sie das "Vaterunser" sprachen.

Am Samstag hatte sich Pelé auch persönlich aus dem Krankenhaus zu Wort gemeldet. "Ich bin stark, habe viel Hoffnung und setze meine Behandlung wie gewohnt fort", schrieb er auf Instagram.

Edson Arantes do Nascimento, genannt Pelé, gilt als einer der größten Fußballer aller Zeiten. In den vergangenen Jahren hatte der Fußball-Weltmeister von 1958, 1962 und 1970 immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

M.Stevenson--EWJ

Empfohlen

Techniker Krankenkasse dringt auf Einsparungen im Gesundheitswesen

Die Techniker Krankenkasse (TK) dringt auf Einsparungen im Gesundheitswesen, um dessen Finanzierung nachhaltig zu sichern. In einem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Positionspapier fordert die TK unter anderem einen höheren Herstellerabschlag auf patentgeschützte Arzneimittel sowie die Streichung der zusätzlichen Zahlungen an Ärztinnen und Ärzte für Terminvermittlungen. Leistungskürzungen oder höhere Beiträge sollten hingegen vermieden werden.

Krankenversicherung: Warken stellt stabile Zusatzbeiträge in Aussicht

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat in Aussicht gestellt, dass die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht weiter steigen werden. "Mein Ziel ist, den Zusatzbeitrag mindestens stabil zu halten. Diesen Spardruck brauchen wir", sagte sie dem Nachrichtenportal Politico laut Meldung vom Dienstag. Insgesamt führe "kein Weg daran vorbei, den Anstieg der Ausgaben zu begrenzen", sagte sie mit Blick auf die steigenden Kosten im Gesundheitssystem.

Klage gegen Astrazeneca: BGH stärkt Auskunftsrechte nach vermuteten Impfschäden

Der Fall eines vermuteten Impfschadens nach einer Coronaimpfung in Rheinland-Pfalz muss neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe stärkte am Montag in einem Urteil die Rechte von Patienten auf Auskunft von Pharmaunternehmen. Eine Frau klagte, die nach der Impfung einen Hörsturz erlitt. Ob das ein Impfschaden war und ob ihr womöglich Schadenersatz zusteht, ist noch unklar - sie kann nun aber voraussichtlich leichter an Informationen kommen. (Az. VI ZR 335/24)

Studie: Früherkennung trägt zu sinkenden Brustkrebssterberaten in Europa bei

Früherkennungsuntersuchungen tragen zu sinkenden Brustkrebssterberaten in Europa bei. Nach Einführung des Mammografiescreenings wurden deutlich mehr frühe, besser behandelbare und weniger fortgeschrittene Tumoren entdeckt, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) am Montag in Heidelberg mitteilte.

Textgröße ändern: