English Woman's Journal - Anklage gegen mutmaßlichen Moderator von Darknetforum für Kinderpornografie

Anklage gegen mutmaßlichen Moderator von Darknetforum für Kinderpornografie


Anklage gegen mutmaßlichen Moderator von Darknetforum für Kinderpornografie
Anklage gegen mutmaßlichen Moderator von Darknetforum für Kinderpornografie

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat einen mutmaßlichen Moderator eines Darknetforums für die Verbreitung von Kinderpornografie angeklagt. Der 30-Jährige soll nach Angaben der Behörde vom Montag in den Jahren 2017 und 2018 als Mitglied einer Bande an der Gründung der Plattform und deren Steuerung mitgewirkt haben. Er soll darüber hinaus eine Minderjährige sexuell missbraucht sowie Kinderpornografie besessen haben.

Textgröße ändern:

Die Behörde erhob unter anderem Anklage wegen des bandenmäßigen Verschaffens von kinderpornografischen Inhalten und sexuellen Missbrauchs eines Kinds. Zuständig ist das Landgericht Verden, die Richter dort müssen noch über die Prozesseröffnung entscheiden.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde der Verdächtige im Oktober nach aufwändigen Ermittlungen festgenommen, an denen auch das Bundeskriminalamt beteiligt war. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Der Mann soll demnach unter anderem für die "Kontaktpflege" zu den Forennutzern zuständig gewesen sein sowie selbst Kinderpornografie im Darknet getauscht haben. Außerdem soll er sich in einem Livechat mit einer Minderjährigen als 18-Jähriger ausgegeben und diese mehrmals getroffen haben. Dabei soll er das Mädchen sexuell missbraucht haben.

E.Cunningham--EWJ

Empfohlen

Unfall in Lederfabrik in Hessen: Zahl der Toten steigt auf fünf

Zwei Wochen nach einem schweren Arbeitsunfall in einer Lederfabrik im hessischen Runkel ist ein weiterer Arbeiter gestorben. Damit stieg die Zahl der Toten auf insgesamt fünf, wie die Polizei in Wiesbaden und die Staatsanwaltschaft Limburg am Freitag mitteilten. Der bei dem Arbeitsunfall am 16. April schwerverletzte 60-Jährige erlag am Donnerstag in einem Krankenhaus den Folgen des Unglücks.

Myanmars Präsident wandelt Strafe inhaftierter Suu Kyi in Hausarrest um

Fünf Jahre nach ihrer Festnahme ist die in Myanmar inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin und ehemalige de-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi vom Gefängnis in den Hausarrest verlegt worden. Der Präsident von Myanmar, Min Aung Hlaing, erklärte am Donnerstag, die Haftstrafe sei "in einen Hausarrest umgewandelt worden". Aung Hlaing hatte vor fünf Jahren den Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Suu Kyi angeordnet. Die UNO begrüßte die Umwandlung der Strafe.

Myanmars Präsident ordnet Hausarrest für inhaftierte Suu Kyi an

Der Präsident von Myanmar, Min Aung Hlaing, hat Hausarrest für die inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi angeordnet. Die verbleibende Haftstrafe sei "in Hausarrest umgewandelt" worden, erklärte der ehemalige Junta-Chef, der 2021 den Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Suu Kyi angeordnet hatte, am Donnerstag.

Lange Haftstrafe für Islamlehrer in Baden-Württemberg wegen Missbrauchs von Jungen

Weil er sieben Jungen sexuell missbrauchte, soll ein Islamlehrer aus Baden-Württemberg lange ins Gefängnis. Das Landgericht Ellwangen verurteilte ihn am Donnerstag nach Angaben eines Sprechers zu achteinhalb Jahren Haft. Es sprach ihn wegen 18 Taten schuldig.

Textgröße ändern: