English Woman's Journal - Todesfall in Weiden: Getränk war mit großen Mengen Ecstasy versetzt

Todesfall in Weiden: Getränk war mit großen Mengen Ecstasy versetzt


Todesfall in Weiden: Getränk war mit großen Mengen Ecstasy versetzt
Todesfall in Weiden: Getränk war mit großen Mengen Ecstasy versetzt

Die Getränke, die in Weiden in der Oberpfalz zum Tod eines Manns und mehreren Verletzten führten, sind mit Drogen versetzt gewesen. Die Betroffenen tranken aus einer Flasche Champagner, der Ecstasy in einer "hohen Konzentration" enthielt, wie Oberstaatsanwalt Gerd Schäfer am Montag sagte. Das hätten die ersten chemischen Untersuchungen ergeben.

Textgröße ändern:

Im Zentrum der Ermittlungen stünden nun die Fragen, wie das Ecstasy in die Flasche kam und wer davon wusste, sagte Schäfer. Ermittelt werde wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung sowie wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Mehrere Menschen hatten in der Nacht zum Sonntag in einem Lokal in Weiden das mit den Drogen versetzte Getränk konsumiert. Fünf Männer und drei Frauen im Alter zwischen 33 und 52 Jahren wurden anschließend mit massiven gesundheitlichen Problemen in Krankenhäuser gebracht, ein 52-Jähriger aus dem Landkreis Schwandorf starb noch in der Nacht. Mindestens einer der Verletzten hatte die Klinik am Montag wieder verlassen. Eine Sonderkommission der Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der mutmaßliche Angreifer bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Bezirk Spandau gestorben, teilte die Polizei in der Bundeshauptstadt mit. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte den tödlichen Einsatz und teilte mit, dass die Behörde die Ermittlungen übernommen habe.

Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert

Nach der Ausbreitung eines Waldbrands an der südlichen Adriaküste sind in Italien hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht worden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher "über den Seeweg" evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die "einzig machbare Evakuierungsroute" gewesen.

Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen

Der mutmaßliche Angreifer auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei der Bundeshauptstadt im Kurzbotschaftendienst X mit. "Nach bisherigen Erkenntnissen soll er mit einer Stichwaffe auf unsere Einsatzkräfte zugelaufen sein, daraufhin kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch durch unser SEK Berlin."

Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert

In Frankreich und Spanien haben tausende Einsatzkräfte am Wochenende weiter gegen die verheerenden Brände gekämpft. Der Sprecher des französischen Feuerwehrverbandes FNSPF, Eric Brocardi, sprach im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag von einem "David-gegen-Goliath-Szenario". Bis zum Wochenende waren wegen der Feuer in Frankreich und Spanien mehr als 300.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Die Chefin des spanischen Katastrophenschutzes, Virginia Barcones, sprach von einem Feuer-"Monster".

Textgröße ändern: