English Woman's Journal - 40 E-Scooter in Flusslauf in Bremen entdeckt: Hintergründe unklar

40 E-Scooter in Flusslauf in Bremen entdeckt: Hintergründe unklar


40 E-Scooter in Flusslauf in Bremen entdeckt: Hintergründe unklar
40 E-Scooter in Flusslauf in Bremen entdeckt: Hintergründe unklar / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Gleich 40 E-Scooter sind in Bremen aus einem kleinen Nebenfluss der Wümme geborgen worden. Die Fahrzeuge lagen verteilt über eine Strecke von einigen hundert Metern in der Kleinen Wümme, wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch berichtete. Gefunden wurden sie am Dienstag von Mitarbeitern des Bremischen Deichverbands, Polizisten unterstützten die Bergung.

Textgröße ändern:

Laut Beamten gehörten die Elektroroller verschiedenen Leihfirmen und lagen zumindest teilweise wohl schon Monate oder Jahre in dem Gewässer im Stadtteil Horn-Lehe. Gefunden wurden sie entlang dreier Straßenzüge, die Polizei beschlagnahmte sie. Verwertbare Spuren seien aufgrund der Liegezeit im Wasser aber nicht zu erwarten, hieß es.

Es sei unklar, wer die Fahrzeuge in den Flusslauf geworfen habe - und aus welchen Gründen. Alle Roller waren nach Polizeiangaben aufgrund ihrer Versenkung stark beschädigt. Bei einem geschätzten durchschnittlichen Wert von 500 Euro je E-Scooter liegt der Gesamtschaden demnach bei etwa 20.000 Euro. Die Beamten ermitteln in dem Fall nun wegen Sachbeschädigung und Diebstahl.

P.Mitchell--EWJ

Empfohlen

Zwei Verschüttete mehr als eine Woche nach verheerender Sturzflut in Nepal gerettet

Mehr als eine Woche nach der verheerenden Himalaya-Sturzflut mit mindestens 1280 Toten sind in Nepal zwei in einem Tunnel eingeschlossene Arbeiter gerettet worden. Zwei Minister des Landes bestätigten am Freitag, dass die beiden Verschütteten lebend geborgen worden seien. Laut Energieminister Biraj Bhakta Shrestha wurde ein Mensch "soeben wohlbehalten aus dem Tunnel" des Wasserkraftwerks Trishuli 3A gerettet. "Wir haben gerade erfahren, dass eine zweite Person gerettet wurde", fügte Innenminister Sudan Gurung kurz darauf hinzu.

Bekennerschreiben nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg aufgetaucht

Nach dem Angriff auf ein Umspannwerk am Kohlekraftwerk Jänschwalde im Süden Brandenburgs ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Das Brandenburger Polizeipräsidium in Potsdam teilte am Donnerstag mit, über ein Bekennerschreiben im Zusammenhang mit dem Anschlag informiert worden zu sein. "Die Authentizität des Schreibens ist Gegenstand weiterer Ermittlungen und kann zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigt, noch verneint werden", hieß es. "Aus ermittlungstaktischen Gründen" würden keine weiteren Angaben gemacht.

Malta: Empörung über Freispruch im Caruana-Galizia-Prozess hält an

In Malta sorgt der Freispruch eines Geschäftsmanns im Prozess um den Mord an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia weiter für Empörung. Hunderte Menschen demonstrierten am Mittwochabend gegen das Urteil, internationale Organisationen für Pressefreiheit reagierten scharf. Regierungschef Robert Abela mahnte am Donnerstag zu "Besonnenheit und Vorsicht" und verwies auf laufende Ermittlungen sowie eine mögliche Berufung.

Mindestens 1280 Menschen durch Sturzflut im Himalaya ums Leben gekommen

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 1280 gestiegen. In Nepal wurden inzwischen 1259 Leichen geborgen, wie die Katastrophenschutzbehörde in Kathmandu am Donnerstag mitteilte. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 21 Tote in Tibet gemeldet.

Textgröße ändern: