English Woman's Journal - Verdächtiger nach Schüssen bei Rave in der Schweiz festgenommen

Verdächtiger nach Schüssen bei Rave in der Schweiz festgenommen


Verdächtiger nach Schüssen bei Rave in der Schweiz festgenommen
Verdächtiger nach Schüssen bei Rave in der Schweiz festgenommen / Foto: Harold CUNNINGHAM - AFP

Nach den Schüssen während eines Raves in der Schweiz ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Wie die Polizei des Kantons Aarau am Montag mitteilte, handelt es sich um einen 43-jährigen Schweizer. Der Mann sei in der Nacht gefasst worden und stehe unter "dringendem Tatverdacht". Ermittlungen zum genauen Hergang der Tat sowie zu Hintergründen und einem möglichen Motiv seien im Gange. Zum aktuellen Zeitpunkt werde "von einem Einzeltäter" ausgegangen, erklärte die Polizei.

Textgröße ändern:

Durch die Schüsse während der Techno-Party Aarauer Rave in der Nähe von Zürich war in der Nacht zum Sonntag eine 22-jährige Italienerin getötet worden. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, eine Deutsche und fünf Schweizer Männer im Alter zwischen 24 und 31 Jahren. Sie erlitten unterschiedlich schwere Verletzungen und wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Die Besucher der Veranstaltung hätten sich auf dem Heimweg befunden, als gegen 2.30 Uhr einer oder mehrere Unbekannte mehrere Schüsse auf eine Personengruppe abgegeben hätten, teilte die Polizei mit.

In der Schweiz sind Schusswaffenangriffe sehr selten, Waffen sind in der Alpenrepublik jedoch weit verbreitet. Laut dem Schweizer Studienprogramm Small Arms Survey kamen im Jahr 2017 fast drei Waffen auf zehn Einwohner. Damit lag die Schweiz weltweit auf Platz 16 bei der Anzahl der Waffen pro Kopf.

A.Wallace--EWJ

Empfohlen

Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt

Gut vier Jahre nach dem Tod von 53 Migranten in einem überhitzten Lastwagen im US-Bundesstaat Texas ist einer der Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige aus Guatemala sei mitverantwortlich für den Tod der Menschen gewesen, die von Mexiko aus in die USA gelangen wollten, erklärte die Staatsanwaltschaft am Dienstag zu dem Urteil des Bundesgerichts in San Antonio.

Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen

Das erste Abschiebezentrum von EU-Ländern in einem Drittstaat wird voraussichtlich in Ruanda entstehen. Eine Vereinbarung zwischen dem afrikanischen Land und den fünf EU-Mitgliedstaaten, die die Einrichtung solcher Zentren vorantreiben, könnte bereits im nächsten Monat unterzeichnet werden, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfuhr. Ruanda wird seit langem als mögliches Aufnahmeland genannt und ist den Angaben zufolge inzwischen der klare Favorit.

Henrichmann schließt Unruhestiftung durch "ausländische Kräfte" nicht aus

Angesichts der schweren Ausschreitungen in Frankreich schließt der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU), gezielte Versuche "ausländischer Kräfte" nicht aus, auch in Deutschland zu Unruhen anzustiften. Er rechne zwar nicht damit, dass die aktuellen Ausschreitungen in Frankreich in einem vergleichbaren Ausmaß auch nach Deutschland übergreifen werden, sagte Henrichmann der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Dennoch müssen wir genau aufpassen, denn es gibt eine Vernetzung der linksextremen Szene beider Länder."

Schwedisches Königshaus serviert nordisches Menü beim Staatsbankett

Beim Staatsbankett für Singapurs Präsidenten Tharman Shanmugaratnam setzte das schwedische Königshaus auf Rentier, Gotland-Trüffel und weitere heimische Zutaten.

Textgröße ändern: