English Woman's Journal - Rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon

Rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon


Rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon
Rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon / Foto: J.THOMPSON, Handout - NATIONAL PARK SERVICE/AFP

Nach einer Sturzflut im berühmten Grand Canyon im Westen der USA sind am Sonntag etwa 15 Menschen vermisst worden. Wie der Nationalpark mitteilte, ereignete sich die plötzliche Flut am Samstag am Bright Angel Canyon im Gebiet der Unterkunft Phantom Ranch. Gemeinsam mit den Behörden des Bundesstaates Arizona werde versucht, Menschen in Sicherheit zu bringen und alle von der Flut Betroffenen zu erfassen.

Textgröße ändern:

Der National Park Service (NPS) bat auf seiner Homepage um Informationen zu etwa 15 Menschen, von denen es seit der Sturzflut kein Lebenszeichen mehr gegeben habe. Die Sturzflut ereignete sich in dem jährlich von mehreren Millionen Touristen besuchten Nationalpark am Samstag um 14.30 Uhr (Ortszeit). Bis zum Sonntagmorgen wurden den Angaben zufolge 62 Menschen in Sicherheit gebracht. Meldungen über Verletzte oder Todesopfer gab es zunächst nicht.

Von Wanderern aufgenommene Videoaufnahmen zeigen einen Strom schlammigen Wassers, der an einem Wanderweg vorbeischießt, sowie Baumstämme und andere Trümmer, die durch angeschwollene Flüsse treiben.

Die Flut habe "erhebliche Auswirkungen auf die Infrastruktur im gesamten Bright Angel Canyon" gehabt, teilte der Nationalpark mit. Fast alle Fußgängerbrücken über den Bright Angel Creek seien zerstört worden, so dass Wanderer den Bach nicht mehr überqueren könnten.

Die Überschwemmung habe auch eine wichtige Wasserleitung beschädigt, was zu Einschränkungen bei der Wasserversorgung führe, teilte der Park weiter mit. Einige Übernachtungsunterkünfte wurden geschlossen.

Der NPS warnte, bis zum Montag seien weitere Gewitter und starke Regenfälle möglich, die womöglich "weitere Sturzfluten" oder auch Steinschlag auf den Wanderwegen auslösen könnten.

Ch.Anderson--EWJ

Empfohlen

Sechs Jahre Jugendstrafe nach tödlicher Drogeninjektion in Hamburg

Nach einer tödlichen Morphininjektion ist ein 21-Jähriger am Montag vom Landgericht Hamburg zu sechs Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte wurde unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Der Mann hatte laut Anklage seiner 21-jährigen Freundin im Februar 2025 eine hohe Dosis Morphin gespritzt, an deren Folgen sie starb.

Prozess wegen Falschaussage zu Maut: Ex-Minister Scheuer weist Vorwürfe zurück

Zu Beginn des Prozesses gegen den früheren Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen mutmaßlicher Falschaussage im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut hat der Politiker die Vorwürfe zurückgewiesen. "Ich habe vor dem Untersuchungsausschuss nicht die Unwahrheit gesagt", sagte Scheuer vor dem Landgericht Berlin am Montag. "Ich habe mich so geäußert, wie es meiner Erinnerung entsprach."

Razzia in Wohnort von Verdächtigem im Westjordanland nach tödlichem Angriff auf jüdischen Siedler

Nach einem tödlichen Angriff auf einen jüdischen Siedler im Westjordanland haben israelische Sicherheitskräfte im Heimatort des Tatverdächtigen nach palästinensischen Angaben eine Razzia ausgeführt und dutzende Menschen in Gewahrsam genommen. Im Ort Biddu nordwestlich von Jerusalem sei am frühen Montagmorgen eine "großangelegte Verhaftungskampagne" ausgeführt worden, erklärte die zuständige palästinensische Behörde. Diese habe sich gegen "dutzende junger Männer gerichtet".

Junger IS-Anhänger soll Gewalttat geplant haben: Prozess in Bremen begonnen

Vor dem Landgericht Bremen hat am Montag ein Prozess gegen mutmaßlichen IS-Anhänger wegen Planung einer staatsgefährdenden Gewalttat begonnen. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem zur Tatzeit 20-jährigen Angeklagten vor, sich 2025 der Dschihadistenmiliz Islamischen Staat (IS) angeschlossen zu haben und in Syrien an Waffen ausgebildet worden zu sein.

Textgröße ändern: