English Woman's Journal - Bereits mehr als 600 Tote nach Himalaya-Sturzflut - 2980 Menschen vermisst

Bereits mehr als 600 Tote nach Himalaya-Sturzflut - 2980 Menschen vermisst


Bereits mehr als 600 Tote nach Himalaya-Sturzflut - 2980 Menschen vermisst
Bereits mehr als 600 Tote nach Himalaya-Sturzflut - 2980 Menschen vermisst / Foto: PRAKASH MATHEMA - AFP

Drei Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf 626 gestiegen. 2426 Menschen würden vermisst, teilte die nepalesische Katastrophenschutzbehörde am Samstag mit. Aus der chinesischen Region Tibet wurden bislang sieben Todesopfer gemeldet, 554 Menschen wurden laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua vermisst.

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Im Katastrophengebiet wurde die Suche nach Verschütteten am Samstag fortgesetzt. Die Einsatzkräfte in Nepal und in der autonomen Region Tibet in China suchten weiter nach den insgesamt 2980 Vermissten. Die Rettungseinsätze werden durch den schlammigen Untergrund und das Risiko weiterer Überflutungen erschwert.

Viele der Überlebenden haben Angehörige und ihr gesamtes Hab und Gut verloren. "Alle Siedlungen in der Nähe des Flusses wurden weggeschwemmt", schilderte etwa Buddhi Ram Dangol der Nachrichtenagentur AFP. "Es ist nichts mehr übrig."

Am Mittwoch war eine gewaltige Welle aus Wasser, Schlamm und Geröll durch das Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet geströmt und hatte ganze Ortschaften mitgerissen. Nach Angaben des geologischen Dienstes der USA wurde die Katastrophe durch den Abbruch eines Gletschers ausgelöst.

Nach Einschätzung der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften könnten 93.000 Menschen von der Katastrophe betroffen sein. Zu den mehr als 2400 Vermissten in Nepal zählen auch 517 Ausländer, darunter laut der nepalesischen Tourismusbehörde mindestens acht Deutsche. Das Auswärtige Amt in Berlin sprach am Freitag von einer "hohen einstelligen Zahl deutscher Staatsbürger unter den Vermissten".

L.Ross--EWJ

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