English Woman's Journal - Republikanischer US-Senator fordert Untersuchung von Hochzeitsfeier von Trumps Sohn

Republikanischer US-Senator fordert Untersuchung von Hochzeitsfeier von Trumps Sohn


Republikanischer US-Senator fordert Untersuchung von Hochzeitsfeier von Trumps Sohn
Republikanischer US-Senator fordert Untersuchung von Hochzeitsfeier von Trumps Sohn / Foto: Mandel NGAN - AFP/Archiv

Der republikanische US-Senator John Curtis will die von einem russischen Geschäftsmann bezahlten Hochzeitsfeierlichkeiten von Donald Trumps ältestem Sohn parlamentarisch untersuchen lassen. In einem Brief an die Vorsitzenden des Justizausschusses des Senats verlangte der Senator aus Utah am Dienstag Aufklärung darüber, ob die Präsidentenfamilie ihre politische Macht für private Geschäfte missbraucht hat. Zu diesem Zweck solle Donald Trump Jr. vorgeladen werden.

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"Ein Toaster ist ein Hochzeitsgeschenk. Eine Party auf einer Privatinsel, bezahlt von einem Oligarchen mit Putin-Verbindungen, ist etwas anderes", schrieb Curtis im Onlinedienst X.

Donald Trump Jr. und seine Frau Bettina Trump hatten am Montag einen Bericht der Investigativ-Website "ProPublica" bestätigt, wonach der russische Geschäftsmann Umar Kremlew Feierlichkeiten nach ihrer Hochzeit in Höhe von hunderttausenden Dollar finanziert habe. Beide erklärten im Onlinedienst Instagram, ihr "lieber Freund" Kremlew habe im Mai auf den Bahamas "sehr großzügig zwei unglaubliche Nächte" voller Feierlichkeiten ausgerichtet.

Dass die Forderung nach einer parlamentarischen Untersuchung des Falls aus Trumps eigener Partei kommt, ist eher ungewöhnlich. Bislang unterstützte Curtis die Agenda des Präsidenten. Die Enthüllungen über die Hochzeit von dessen ältesten Sohn bezeichnete der Senator jedoch als etwas, "das einfach stinkt". "Das ist Korruption", sagte Curtis in der vergangenen Woche. "Das gefällt mir nicht."

US-Präsident Trump selbst hatte am Freitag erklärt, dass sein Sohn das Geld an den russischen Geschäftsmann zurückgezahlt habe.

Neben den Untersuchungen zu Donald Trump Jr. forderte Senator Curtis, auch die Untersuchungen zu Hunter Biden – den Sohn des früheren Präsidenten Joe Biden – wieder aufzunehmen und diesen vorzuladen. "Die Republikaner haben die Vorladungsmaschine beinahe verschlissen, als sie Hunter Bidens Auslandskontakte untersuchten. Wir sollten sie jetzt nicht abschalten", betonte Curtis.

F.Stewart--EWJ

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