English Woman's Journal - 42-Jähriger attackiert Radfahrerinnen - Frau erleidet womöglich bleibende Schäden

42-Jähriger attackiert Radfahrerinnen - Frau erleidet womöglich bleibende Schäden


42-Jähriger attackiert Radfahrerinnen - Frau erleidet womöglich bleibende Schäden
42-Jähriger attackiert Radfahrerinnen - Frau erleidet womöglich bleibende Schäden / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Ein 42-Jähriger hat in Kahla in Thüringen zwei Fahrradfahrerinnen auf offener Straße angegriffen und einer von ihnen womöglich bleibende Verletzungen zugefügt. Die 64-Jährige habe Brüche im Gesicht davongetragen und laut Erstdiagnosen eine mögliche Gehirnblutung erlitten, teilte die Polizei in Jena am Mittwoch mit. Zudem bestehe der Verdacht auf eine "möglicherweise dauerhafte Beeinträchtigung des Sehvermögens" auf dem rechten Auge.

Textgröße ändern:

Der 42-Jährige stand nach ersten Erkenntnissen der Beamten unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen und befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand. Er habe die Frauen am Dienstag "unvermittelt" und "im öffentlichen Verkehrsraum" angegriffen. Die ebenfalls 64-jährige zweite Radfahrerin sei dabei leicht verletzt worden, hieß es. Später ordnete ein Richter die Unterbringung des Verdächtigen in einer Psychiatrie an.

Den Angaben zufolge beschädigte der 42-Jährige im weiteren Verlauf des Geschehens die Scheibe eines geparkten Autos und biss einen Polizisten in den Oberschenkel. Selbst gefesselt beschädigte er außerdem noch ein Einsatzfahrzeug der Polizei. Ermittelt wird unter anderem wegen schwerer Körperverletzung sowie Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Auch im thüringischen Sitzendorf griff am Dienstag ein Mann mehrere Passanten an. Außerdem beschädigte er Scheiben an einem Auto, einem Restaurant und einem im Bahnhof der Stadt stehenden Zug, wie die Polizei in Saalfeld am Mittwoch mitteilte. Es gab demnach mehrere Leichtverletzte. Der 39-Jährige stand ebenfalls unter Alkohol- und Drogeneinfluss und wurde später eine psychiatrische Klinik gebracht.

Laut Polizei griff der Beschuldigte auf dem Bahnhofsvorplatz plötzlich mehrere Passanten mit Schlägen an, danach beschädigte er unter anderem mehrere Scheiben eines Restaurants. Daraufhin begab er sich den Angaben zufolge mit einem Besen in den im Bahnhof wartenden Zug und beschädigte ebenfalls Scheiben. Bei der Festnahme habe er erheblichen Widerstand geleistet, hieß es. Eine Polizistin sei dabei leicht verletzt worden.

F.Stewart--EWJ

Empfohlen

Analyse: Zahl antisemitischer Angriffe weltweit gestiegen - massiv in Deutschland

Die Zahl antisemitischer Angriffe ist einer Analyse zufolge seit 2022 in mehreren Staaten weltweit deutlich gestiegen - am massivsten aber in Deutschland. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht der J7 Taskforce gegen Antisemitismus hervor. Diese untersucht antisemitische Vorfälle in sieben Staaten, in denen zusammen etwa 90 Prozent der Jüdinnen und Juden außerhalb Israels leben.

Brände in Südeuropa: Zehntausende können nach Hause zurück - Neue Hitze erwartet

Nach einer leichten Besserung in Teilen des Brandgebiets nahe der spanischen Hauptstadt Madrid sind zahlreiche Menschen in ihre Häuser und Wohnungen zurückgekehrt. Mehrere Tage nach einem Evakuierungsaufruf infolge der beispiellosen Feuer konnten 24.000 Menschen nach Hause zurückkehren, wie der Präfekt der Region Madrid, Francisco Martín Aguirre, in der Nacht zum Mittwoch im Onlinedienst X mitteilte. Für 20.000 weitere Menschen gelten demnach vorerst keine Ausgangsbeschränkungen mehr.

Vierjähriger wird in Baden-Württemberg von Auto erfasst und stirbt

Bei einem Verkehrsunfall in Bad Friedrichshall in Baden-Württemberg ist ein vier Jahre alter Junge ums Leben gekommen. Das Kind rannte am Dienstabend unvermittelt von einem Gehweg auf eine Straße und wurde von dem Auto einer 49-jährigen Fahrerin frontal erfasst, wie die Polizei in Heilbronn am Mittwoch mitteilte. Der Junge starb noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen.

Mindestens 13 Tote und "umfangreiche Schäden" nach Erdbeben im Südwesten Japans

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 13 gestiegen. Dies teilte Regierungschefin Sanae Takaichi am Mittwoch mit. Es seien zudem "umfangreiche Schäden" gemeldet worden, darunter eingestürzte Gebäude, Brände und Schäden an Straßen. Mehr als 9000 Menschen harrten am Mittwoch in Notunterkünften aus.

Textgröße ändern: