English Woman's Journal - Nach Polizeischüssen auf bewaffneten Mann in Dresden: Antrag auf Unterbringung

Nach Polizeischüssen auf bewaffneten Mann in Dresden: Antrag auf Unterbringung


Nach Polizeischüssen auf bewaffneten Mann in Dresden: Antrag auf Unterbringung
Nach Polizeischüssen auf bewaffneten Mann in Dresden: Antrag auf Unterbringung / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach Schüssen der Polizei auf einen bewaffneten Mann in Dresden hat die Staatsanwaltschaft die vorläufige Unterbringung des Manns in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt. Dem 41-Jährigen wird unter anderem versuchte gefährliche Körperverletzung und Bedrohung vorgeworfen, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Demnach soll er am Sonntag versucht haben, einen 23-Jährigen mit einem Hammer zu schlagen.

Textgröße ändern:

Der Mann konnte den Angriff unverletzt abwehren. Am Mittwoch soll der 41-Jährige eine Schusswaffe auf drei Bauarbeiter gehalten und dabei Schussgeräusche imitiert haben. Anschließend habe er die Waffen offen in einem Lebensmittelgeschäft getragen.

Nach Verlassen des Geschäfts soll er auf die Knie gegangen sein und mehrfach "Allahu Akbar" gerufen haben. Dabei soll er die Waffe ruckartig auf zwischenzeitlich eingetroffene Polizisten gerichtet haben.

Anschließend schossen Polizisten zweimal auf ihn. Er wurde dabei schwer verletzt. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Weil es Hinweise auf eine psychische Erkrankung gibt, beantragte die Staatsanwaltschaft die Unterbringung des Mannes. Er ist bereits vorbestraft. Hinweise auf ein islamistisches Motiv gebe es nicht.

Eine Vorführung vor einer Ermittlungsrichterin wurde für den weiteren Donnerstag angesetzt. Ob die Beamten die Waffen rechtmäßig einsetzten, soll in einem separaten Verfahren ermittelt werden.

L.MacDonald--EWJ

Empfohlen

Mann greift US-Touristen an der Akropolis mit Messer an

Ein Mann hat am Eingang zur Akropolis in Athen zwei US-Touristen mit einem Messer angegriffen. Die beiden seien mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, befänden sich aber außer Lebensgefahr, berichtete die griechische Nachrichtenagentur Ana. Nach örtlichen Medienberichten war der Täter der Polizei bekannt und bereits mehrfach in psychiatrische Kliniken eingewiesen worden. Er sei auch schon wegen Beleidigung und Tragens einer Stichwaffe festgenommen worden.

Nach spektakulärem Louvre-Diebstahl: Apollo-Galerie öffnet wieder - aber ohne Juwelen

Neun Monate nach dem spektakulären Juwelen-Diebstahl im Pariser Louvre soll der betroffene Museumsbereich nun wieder zu besichtigen sein. Die Apollo-Galerie werde am Mittwoch wiedereröffnet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montagabend aus informierten Kreisen in der französischen Hauptstadt. Allerdings sollen in der Galerie vorerst keine Juwelen mehr ausgestellt werden.

Schlag gegen mutmaßliche Autohehler: Festnahmen in Deutschland und Rumänien

Deutsche und rumänische Ermittler haben gemeinsam zehn mutmaßliche illegale Autohändler gefasst. Wie die Polizei im baden-württembergischen Konstanz am Dienstag mitteilte, handelte es sich um Mitglieder einer Bande von Autohehlern, deren Haupttäter meist aus dem Raum Tuttlingen agierten. Die Verdächtigen sollen demnach zahlreiche Fahrzeuge aus Frankreich, Italien, Spanien, Ungarn und weiteren Staaten illegal verschoben haben.

Brandenburg: 16-jährige Fahrschülerin gerät mit Motorrad unter Lastwagen und stirbt

Eine 16-jährige Fahrschülerin ist bei einem schweren Motorradunfall auf der Autobahn 24 in Brandenburg ums Leben gekommen. Die jugendliche Motorradfahrerin stürzte am Montag beim Auffahren auf die Autobahn auf nasser Fahrbahn und geriet unter einen Lastwagen, wie die Polizei in Neuruppin am Dienstag mitteilte. Eine Notärztin konnte nur noch ihren Tod feststellen.

Textgröße ändern: