English Woman's Journal - Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff"

Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff"


Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff"
Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff" / Foto: Ben STANSALL - AFP/Archiv

Die britische Ex-Ministerin Ann Widdecombe ist nach neuen Erkenntnissen der Ermittler gezielt getötet worden. "Es ist offensichtlich, dass es sich um einen gezielten Angriff gehandelt hat", erklärte der Leiter der Anti-Terror-Polizei, Laurence Taylor, am Dienstag. Ihm zufolge befindet sich ein 28-Jähriger weiterhin in Haft, ihm werden Mord und "Terrorismus" vorgeworfen.

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"Wir arbeiten weiterhin daran, das Ausmaß etwaiger Planungen oder Vorbereitungen sowie das Motiv hinter diesem Angriff zu verstehen", sagte Taylor zu den Hintergründen. Dabei gingen die Beamten auch der Frage nach, ob der Verdächtige auch andere rechtsgerichtete Politiker ins Visier genommen haben könnte. Taylor rief die Bürger dazu auf, keine "ungeprüften Informationen" in dem Fall zu verbreiten.

Die rechtsgerichtete Politikerin und prominente Brexit-Befürworterin Widdecombe war am Donnerstag tot in ihrem Haus im Südwesten Englands aufgefunden worden. Der Leichnam der 78-Jährigen wies laut Polizei "schwere Verletzungen auf" und lag dort vermutlich 24 Stunden lang unentdeckt. Am Samstag wurde dann ein 28-jähriger Brite im hunderte Kilometer entfernten Yorkshire wegen Mordverdachts festgenommen.

In den Tagen danach hatten sich Hinweise auf eine politische Tat verdichtet, weshalb eine Anti-Terror-Einheit der Polizei am Montag die Ermittlungen übernahm. Ebenfalls am Montag kündigte Innenministerin Shabana Mahmood umfangreichere Sicherheitsvorkehrungen für Abgeordnete an. Ihr zufolge war der Verdächtige nicht als Extremist bekannt gewesen.

Widdecombe hatte von 1987 bis 2010 für die konservativen Tories im britischen Parlament gesessen. Sie setzte sich für den Austritt Großbritanniens aus der EU ein und schloss sich 2019 der rechtspopulistischen Partei Reform UK an.

K.McMillan--EWJ

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