English Woman's Journal - 15-Jährige in Hamburg tot in Kinderzimmer entdeckt: Mutter in Untersuchungshaft

15-Jährige in Hamburg tot in Kinderzimmer entdeckt: Mutter in Untersuchungshaft


15-Jährige in Hamburg tot in Kinderzimmer entdeckt: Mutter in Untersuchungshaft
15-Jährige in Hamburg tot in Kinderzimmer entdeckt: Mutter in Untersuchungshaft / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach der Entdeckung einer getöteten 15-Jährigen in Hamburg sitzt die Mutter des Opfers in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter habe am Montagvormittag Haftbefehl gegen die 43-Jährige erlassen, teilte die Polizei in der Hansestadt mit.

Textgröße ändern:

Laut Polizei war die 15-Jährige in der Nacht zu Sonntag in der Wohnung der Mutter im Stadtteil Bramfeld entdeckt worden. Die Betreuerin einer Jugendwohnung, in der die Jugendliche lebte, hatte sie als vermisst gemeldet, nachdem sie am Samstagabend nicht wie vereinbart zurückgekehrt war.

Bei der Überprüfung der mütterlichen Wohnung entdeckten die Beamten die 15-Jährige leblos in ihrem Kinderzimmer. Sie wies "Spuren von massiver Gewalteinwirkung" auf. Die Mutter wurde daraufhin festgenommen. Sie sei möglicherweise psychisch erkrankt, erklärte die Polizei.

L.Scott--EWJ

Empfohlen

Nach Gewalt bei Protesten in Indien: Gandhi fordert Rücktritt von Premier Modi

Nach heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bei Protesten gegen Missstände im indischen Bildungssystem hat Oppositionsführer Rahul Gandhi den Rücktritt von Premierminister Narendra Modi gefordert. Modi "zerstört die Zukunft der indischen Jugend", schrieb Gandhi am Dienstag in Onlinemedien. Die sogenannte Kakerlaken-Bewegung will trotz des harten Vorgehens der Polizei ihre Aktionen fortsetzen.

Caritas kritisiert Bundesregierung wegen Kürzungen bei humanitärer Hilfe

Das katholische Hilfswerk Caritas hat die Bundesregierung wegen der Kürzungen der Mittel für humanitäre Hilfe kritisiert. "Der Staat kürzt seine Unterstützung ausgerechnet in einer Zeit, in der humanitäre Hilfe dringlicher und gefährlicher wird", sagte der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, am Dienstag bei der Vorstellung des Jahresberichts der Organisation in Freiburg.

Eltern lassen Baby verhungern: Lebenslange Haft wegen Mordes in Schleswig-Holstein

Nach dem Hungertod eines chronisch unterernährten Säuglings im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel sind dessen Eltern wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Itzehoe ging in seinem Urteil vom Dienstag davon aus, dass diese zumindest zum Ende der etwa einmonatigen Leidenszeit ihrer vier Monate alten Tochter mit Tötungsvorsatz gehandelt hatten. Es sah dabei das Mordmerkmal der Grausamkeit als erfüllt an.

Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht in Gefängnis Suizid

Rund drei Wochen nach der Bluttat mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade hat der in Untersuchungshaft sitzende Tatverdächtige Suizid begangen. Der Mann sei am Dienstagmorgen in seiner Einzelzelle in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde leblos gefunden worden, teilte das niedersächsische Justizministerium in Hannover mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen aktuell nicht vor, es sei von Suizid auszugehen.

Textgröße ändern: