English Woman's Journal - Riesiges Waffenarsenal: Prozess gegen drei Angeklagte in Wuppertal begonnen

Riesiges Waffenarsenal: Prozess gegen drei Angeklagte in Wuppertal begonnen


Riesiges Waffenarsenal: Prozess gegen drei Angeklagte in Wuppertal begonnen
Riesiges Waffenarsenal: Prozess gegen drei Angeklagte in Wuppertal begonnen / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Rund acht Monate nach dem Fund eines großen Arsenals mit Kriegswaffen in einem Haus in Remscheid in Nordrhein-Westfalen müssen sich seit Montag drei Angeklagte vor dem Landgericht Wuppertal verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Hauptangeklagten, einem 60-Jährigen, vor, zahlreiche Kriegswaffen zum Weiterverkauf gelagert und an die beiden Mitangeklagten verkauft zu haben. Es soll sich um eines der größten Waffenfunde in Deutschland handeln.

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In dem Waffenlager im Keller eines Hauses seien unter anderem Sturmgewehre, Maschinenpistolen, Maschinengewehre sowie Pistolen, Revolver und Munition gelagert worden. Ein Teil der Waffen soll anschließend über die zwei Mitangeklagten im Alter von 35 und 38 Jahren weiterverkauft worden sein, darunter auch an verdeckt ermittelnde Polizeibeamte.

Bei mehrtägigen Durchsuchungen im vergangenen Oktober in dem Haus in Remscheid wurden rund 300 scharfe Schusswaffen und Munition beschlagnahmt. Daneben entdeckten die Ermittler auch Uniformen, Fotografien, Propagandamaterial und weitere Ausrüstungsgegenstände aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Demnach wurden die Kellerräume als eine Art Museum genutzt. Dahinter hätten sich jedoch durch Zwischenwände und getarnte Türen verborgene Räume befunden, in denen ein Teil des Waffenarsenals gelagert worden sei.

Den Angeklagten werden in dem Prozess Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz vorgeworfen. Zum Prozessbeginn wurde nach Angaben eines Gerichtssprechers die Anklage verlesen.

Die Beweisaufnahme mit ersten Zeugenaussagen soll planmäßig erst am dritten Verhandlungstag beginnen. Zuvor soll den Angeklagten Gelegenheit zu etwaigen Äußerungen gegeben werden. Das Gericht setzte Verhandlungstage bis Ende September an.

B.Jamieson--EWJ

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