English Woman's Journal - Gut eine Woche nach Beben in Venezuela: Rettungsaktion für in Trümmern entdeckten Mann

Gut eine Woche nach Beben in Venezuela: Rettungsaktion für in Trümmern entdeckten Mann


Gut eine Woche nach Beben in Venezuela: Rettungsaktion für in Trümmern entdeckten Mann
Gut eine Woche nach Beben in Venezuela: Rettungsaktion für in Trümmern entdeckten Mann / Foto: Federico PARRA - AFP

Gut eine Woche nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela versuchen hunderte Rettungskräfte, einen lebend in den Trümmern entdeckten Mann zu retten. Der 43-jährige Hernán Gil steckte laut dem Bericht einer AFP-Reporterin am Donnerstag im besonders schwer betroffenen Ort Catia La Mar weiter unter den Trümmern eines eingestürzten siebenstöckigen Gebäudes fest.

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Gil habe als Wachmann in dem Gebäude gearbeitet, berichteten Anwesende. Als dieses einstürzte, sei er in seinem Wachhäuschen verschüttet worden. Rettungskräfte aus sieben Ländern beteiligten sich an der Aktion zu seiner Rettung, die bereits seit drei Tagen andauert.

Dass ihr Mann noch lebe, sei "wirklich ein Wunder", sagte Gils Ehefrau Gusbimar González AFP. Sie sei "völlig überwältigt", dass Menschen aus so vielen Ländern zusammenarbeiteten, "um einen einzigen Menschen zu retten". Die beteiligten Rettungsteams kommen aus Venezuela, Chile, Costa Rica, El Salvador, Mexiko, Portugal und den USA und arbeiten rund um die Uhr.

Am frühen Donnerstagmorgen waren die Rettungskräfte nur noch knapp einen Meter von Gil entfernt. Vorsichtig trugen sie weitere Trümmer ab, um weitere Einstürze in dem Schuttberg zu verhindern. Die Arbeit sei "ziemlich kompliziert", berichtete der Leiter des chilenischen Rettungsteams, Cristian Vera. "Es war nicht einfach, genau den Punkt zu erreichen, an dem sich das Opfer befindet."

Am Mittwoch vergangener Woche hatten kurz hintereinander zwei starke Erdbeben Venezuela erschüttert. Nach offiziellen Angaben wurden bislang 2295 Todesopfer geborgen, mehr als 11.000 Menschen wurden verletzt. Zehntausende Menschen werden zudem noch vermisst. Zum Gedenken an die Opfer rief Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez am Mittwoch eine siebentägige Staatstrauer aus.

S.Smith--EWJ

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